Landschaften aus der Sicht einer Künstlerin

Hubert Jahns, Elke Wesche, Künstlerin Annelie Temme und Winfried Barkschat, Regionsleiter der Braunschweigischen Landessparkasse, freuen sich über den gelungenen Auftakt der Ausstellung, die noch bis Ende Februar läuft. (Foto: Strache)
 
Elke Wesche führte die Besucher in das Werk der Künstlerin ein und gab umfassende Erläuterungen. f (Foto: Strache)

Ausstellung „Unterwegs mit Pinsel und Palette“ von Annelie Temme feierlich eröffnet

Von Maximilian Strache,
Seesen

Unterwegs mit Pinsel und Palette: Unter diesem Titel wurde am Dienstag die Ausstellung der Künstlerin Annelie Temme unter Anteilnahme eines erlesenen Kreises von Kunstkennern in den Räumen des Immobilienzentrums der Braunschweigischen Landessparkasse eröffnet. Es ist zugleich die letzte Ausstellung die auf Bestreben des ehemaligen Bürgemeisters Hubert Jahns zustande gekommen ist. Jahns ließ es sich natürlich nicht nehmen, der Eröffnung unter diesen besonderen Umständen beizuwohnen und anerkennende Worte in Richtung der ambitionierten Künstlerin zu sprechen. Die gemeinsamen Ausstellungen der Stadt Seesen und der Braunschweigischen Landessparkasse sollen aber auch unter dem neuen Stadtoberhaupt fortgeführt werden.
Annelie Temme ist gebürtige Seesenerin. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Salzgitter-Bad. In ihrer Dankesrede sprach die 64-Jährige von einer großen Ehre, die ihr mit der Eröffnung der Ausstellung zuteil wird. „Ich habe es nie zu träumen gewagt, dass ich mal in diesen wundervollen Räumen und zudem in meiner Heimatstadt eine Ausstellung mit meinen Bildern eröffnen darf. Das berührt mich wirklich zutiefst, und ich bin allen Beteiligten zu großem Dank verpflichtet“, so Annelie Temme. Dank den Winfried Barkschat, Regionsleiter der Braunschweigischen Landessparkasse, nur an die Adresse der Künstlerin zurückgeben konnte: „Für mich und meine Mitarbeiter ist es jedes Mal etwas ganz Besonderes, wenn unsere Räume mit ausdrucksstarken Bildern gestaltet werden. Deshalb gilt mein Dank vor allem Annelie Temme, die uns mit ihren Bildern beglückt.“
Die Künstlerin bevorzugt in ihrer Malerei Motive von diversen Reisen und Spaziergängen. Gesehens und Nachempfundenes werden von ihr gekonnt in Aquarell-, Acryl-, Kreide- und Mischtechnik wiedergegeben. Insgesamt sind bis Ende Februar 42 Werke von Annelie Temme zu bewundern. Natürlich durfte es an diesem Abend auch nicht an einer fach- und sachkundigen Einführung in das umfangreiche Werk fehlen. Diesen Part übernahm Elke Wesche, die in der Vergangenheit schon andere Ausstellungen von Annelie Temme mit ihren Ausführungen bereichert hat.
Elke Wesche ging vor allem auf die Kraft und Ausdrucksstärke, die den Bildern innewohnt, ein. Der Blick von Annelie Temme führt in ihren Bildern „oft in die Weite, fokussiert aber auch das Detail, berauscht sich an der Nähe, dringt in die Tiefe, schafft Plätze zum Verweilen“, so die Worte von Elke Wesche.
Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Reise an Orte, die von der Künstlerin besucht wurden. Dabei bekommt der Betrachter einen zum Teil sehr sehnsüchtigen Einblick, in die Sichtweise der Künstlerin. Es handelt sich nicht um bloße Landschaftsmalerei. Es handelt sich vielmehr um eine kognitive und künstlerische Interpretation des Gesehenen.
Begleitet wurde die Ausstellungseröffnung von einem musikalischen Quartett, Verwandte der Künstlerin. Mit Akkordeon, Geige, Cajon und Gitarre lieferten die vier Musiker die passende Begleitung.