Lauter TTIP-Protest zum Präsidentenbesuch

Rund 90.000 Menschen demonstrierten am Sonntag gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen.

Seesen, Rhüden und Bockenem demonstrieren Hannover / Laut Veranstalter waren 90.000 Menschen dabei

Am vergangenen Sonnabend waren rund 90.000 Menschen auf die Straßen Hannovers gegangen, um gegen die geplanten Freihandelsabkommen zwischen Europa und Nordamerika zu demonstrieren.

Der Demonstrationszug startete und endete am Opernplatz und zog sich einmal um das Stadtzentrum. Auch viele Bürger aus Seesen und Umgebung waren vor Ort, um Campact bei ihrer Demonstration zu unterstützen. Menschen aus Seesen, Rhüden, Bockenem und Goslar wurden überall gesichtet. Viele Institutionen und Parteien hatten zu dieser Demonstration aufgerufen und mitgewirkt. Landwirte demonstrierten gegen „Hofsterben“ und „Gentechnik“, indem sie ihre Traktoren mit Plakaten behangen und eine Riesenschlange bildeten. Der Umzug verdeutlichte, dass die Menschen vor Ort gegen die Übertragung amerikanischer Standards in die EU sind. Bunte Banner gegen Überwachung, Fracking, Gen-Essen, Hormonfleisch, Privatisierungen von Konzernen und viele weitere Themen zeigte der Umzug. Denn die Freihandelsabkommen zwischen der EU und Nordamerika dienen laut der Demonstranten den Konzernen, aber nicht den Bürgern und Bürgerinnen.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 28. April 2016