Literarisches über die Steinways

Andrea Freistein-Schade hatte sich den Text erarbeitet.

Andrea Freistein-Schade zeichnet Leben der berühmten Klavierbauer nach / Gefühlvolle Mischung im Museum

Im Städtischen Museum Seesen ist die berühmte Klavierbauerfamilie Steinway allgegenwärtig.

Ausstellungsräume sind ihr gewidmet. Zudem ist ein historisches Instrument zu sehen. Der museumseigene Freundeskreis probierte jetzt etwas Neues, um die Familien den Gästen auf eine andere Weise näher zu bringen – fernab von klassischen Vorträgen und Ausstellungen. Eingeladen hatten sie deshalb die Germanistin Andrea Freistein–Schade (Text und Vortrag) und Claudia Schaare (Klavier). Mit ihrer Reihe „Literarische Konzerte“ rückten sie Julianne Steinway an diesem Abend in den Fokus. Auch für die Künstlerinnen war es eine Premiere.
Die beiden Frauen setzen dabei auf eine interessante Mischung. Soziale Themen gepaart mit interessanten Persönlichkeiten der Zeit versuchen sie auf literarisch – musikalische Weise zu skizzieren. Diesmal bewegten sie sich im 19. Jahrhundert. Andrea Freistein-Schade hat sich den Text selbst erarbeitet. In verschiedenen Quellen las sie über das Leben von Julianne Steinweg gebürtige Thiemer, Tochter eines Seesener Handschuhmachers. Bei der Interpretation bediente sie sich eines Kunstgriffs. Im ersten Teil schilderte sie einige Ereignisse aus der Sicht von Heinrich Engelhard Steinweg.  Seine Zeit in Wolfshagen wird ebenso erwähnt wie seine Tischlerlehre und die Begegnung mit seiner Julianne in Seesen. Hier heiratete das Paar am 15. Mai 1825.

Den vollständigen Arikel lesen Sie in der heutigen Ausgabe des Beobachters.