Lkw-Reifen platzt: Schwerer Unfall

Nicht zu glauben: Der Fahrer des Lkw erlitt (nur) leichte Verletzungen. (Foto: Lange)

A 7 über Stunden dicht / Umleitungsstrecken im Alten Amt total überlastet

Ein schwerer Unfall auf der Autobahn (A 7) zwischen den Anschlussstellen Northeim-West und Nörten-Hardenberg hat am Mittwoch zu einem Verkehrschaos geführt. Total überlastet auch die A 7-Umleitungsstellen im Gebiet Altes Amt, ob nun die B 248 aus Richtung Seesen/Ildehausen in Richtung Northeim, die B 445 zwischen der Anschlussstellen Echte und der Umleitungsstrecke über die Kreisstraße 403 (Kalefeld/Edesheim).
Gegen 12.45 Uhr ereignete sich am Mittwoch der Unfall auf der A 7: Ein Lkw und ein VW-Bus waren in Richtung Norden auf der Autobahn unterwegs. Vermutlich aufgrund eines Reifenplatzers am Lkw kam das große Geschütz plötzlich nach links von seinem Fahrstreifen ab, erfasste den links neben ihm auf der mittleren Fahrspur fahrenden Kleinbus.
Beide Fahrzeuge kamen ins Schleudern, durchbrachen die Mittelleitplanke und blieben auf der Gegenfahrbahn (Richtung Süden) demoliert liegen. Der VW-Bus kippte auf die Seite, der Fahrer wurde eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden.
Zwei weitere Fahrzeuge, die in Trümmerteile fuhren, wurden beschädigt. Verletzt wurden in diesem Fall niemand.
Der leicht verletzte Lkw-Fahrer und die schwer verletzten beiden Insassen des Kleinbusses wurden in Krankenhäuser gebracht.
Die A 7 war nach dem schweren Unfall für mehr als sechs Stunden in Fahrtrichtung Kassel (Süden) voll gesperrt. Am Abend wurde eine Spur in Richtung Süden freigegeben, die Freigabe der weiteren erfolgte gegen 20 Uhr.
Der Schaden wurde von der Polizei auf (bislang) 200.000 Euro geschätzt. Stundenlange Staus in beiden Fahrtrichtungen der A 7 gab es am Mittwoch und die Umleitungsstrecken in der Region waren teilweise auch über Stunden völlig überlastet.