Lösung für Landwirte

Mähdrescher dürfen Baustraße benutzen

Die Erntezeit rückt näher, und aufgrund der zahlreichen Sperrungen und Baustellen in Seesen und der Umgebung, haben allen voran die Landwirte in Bornhausen in diesem Jahr Schwierigkeiten, mit ihren Mähdreschern ihre Felder zu erreichen. Anfang dieser Woche fand daher mit der zuständigen Bauleitung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Bad Gandersheim ein Gespräch statt.

Anlass des Treffens war die – nicht ganz unbegründete Sorge der Bornhäuser Landwirte – durch die geplante einseitige Sperrung der Bundesstraße 243 in Höhe der Rastanlage Harz verengte, und mit 3,80 Meter zu niedrige, Durchfahrt der Autobahnbrücke. Dies führt für einige Landwirte zu massiven Umwegen mit ihren Mähdreschern, die durch Überbreiten und Höhen dieses Bauwerk nicht mehr passieren können. Außerdem ist auch die Überführung auf der K 53 (Bornhausen nach Mechtshausen) immer noch nicht fertiggestellt, sodass auch diese Überquerung der A 7 ausgeschlossen ist. Auch die anderen Autobahnbrücken sind in den Feldmarkten Bilderlahe und Bornhausen im Bau oder gänzlich gesperrt.
In einem – nach kurzer Aufregung – dann doch noch sehr sachlichem Gespräch, konnten jedoch Lösungen herbeigeführt werden. So haben sich die Landwirte und die Bauleitung sich dahingehend verständigt, dass die Brücke neben dem Radweg Bornhausen – Rhüden über eine Baustraße, für den landwirtschaftlichen Verkehr, erreich­bar gemacht wird. Eine sich anschließende Brücke über die Schildau soll mit Stahlplanken verstärkt und gesichert werden.
Auch die mit einer Ampelanlage einspurig gesteuerte Unterführung auf der K 58 in Bilderlahe, soll in ihrer Breite den Dreschern angepasst werden. Am Ende versprach man sich in engem Kontakt zu bleiben um weitere Irritationen zu vermeiden.