„Macht der Job als Redakteurin Spaß?”

Die Schüler stellten ihre erarbeiteten Fragen an Volontärin Corinna Herzog.

Beobachter-Volontärin Corinna Herzog besucht die drei achten Klassen im Jacobson-Gymnasium

Woher kommen die Zeitungsthemen? Wie viele Leute arbeiten in der Beobachter-Redaktion? Wie ist die Arbeitseinteilung? Wer ist für die Artikel verantwortlich? Diese und zahlreiche andere Fragen galt es am vergangenen Mittwoch zu beantworten. Die Fragestunde in den drei achten Klassen des Jacobson-Gymnasiums ist Bestandteil des BuS-Projektes (Beobachter und Schule), an dem die Achtklässler seit knapp zwei Wochen teilnehmen.

Corinna Herzog, Volontärin beim Seesener Beobachter, besuchte die drei achten Gymnasium-Klassen, um ihnen Rede und Antwort zu stehen. Neben allgemeinen Fragen zum Beruf des Redakteurs stellten die Schüler auch spezifische und persönliche Fragen. So wurde in allen drei Klassen die Frage gestellt, ob der Beruf des Redakteurs Spaß mache. Interessant waren für die Mädchen und Jungen allerdings auch Fragen zum Inhalt und Aufbau der Zeitung. In der 45-minütigen Fragestunde gab Corinna Herzog beispielsweise Auskunft darüber, woher die Zeitungsthemen kommen und wer für die Gestaltung der Titelseite verantwortlich ist. Es durfte alles gefragt werden, was sich so mancher Schüler erst vielleicht nicht getraut hätte.

Der Besuch am Jacobson-Gymnasium war sowohl für die Schüler als auch für die Volontärin lehrreich und zum großen Teil sehr unterhaltsam. Morgen endet das BuS-Projekt nach zwei Wochen für die Mädchen und Jungen. Aber nur vorerst. Dann müssen die Schüler selbst ran. Denn als Abschluss-Aufgabe wird jeder von ihnen einen eigenen Bericht verfassen, in dem das Gelernte umgesetzt werden soll. Einige der entstandenen Werke werden sogar in der gedruckten Ausgabe des „Beobachter“ oder auf der Internetseite der Tageszeitung veröffentlicht.