Männer schießen während Fahrt auf Autos und Gebäude

Unbekannte Täter verursachen 30,000 Euro Sachschaden an Häuser und Autos.

Polizei kommt jungen Tätern auf die Schliche: Nächtliche Touren verursachen 30.000 Euro Sachschaden

Die Täter sind gefasst! Aus dem fahrenden Auto heraus hatten bislang unbekannte Täter im Raum Seesen andere Fahrzeuge und die Scheiben von zahlreichen Gebäuden zerschossen und waren unerkannt entkommen. In der Zeit zwischen dem 10. und 11. Juni nachts ereigneten sich die Sachbeschädigungen. Dabei wurden hier von zunächst unbekannten Tätern in der Kernstadt Seesen und den Ortsteilen Geschosse unbekannter Art auf insgesamt auf 12 Fahrzeuge abgegeben und insbesondere die Scheiben und der Lack beschädigt. Weiterhin zerstörten sie drei Scheiben des Eingangsbereichs der Grundschule Rhüden, Scheiben der Landessparkasse Münchehof und die Thermopanescheiben von Häusern in Kirchberger Straße in Münchehof sowie in der Wiesenstraße in Seesen.
In diesem Zusammenhang waren zuvor bereits gleichartige Sachbeschädigungen an Fahrzeugen und Wohnhäusern im Stadtgebiet in Rhüden und Hahausen angezeigt worden. Insgesamt ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Seesen innerhalb kürzester Zeit knapp 30 Straftaten, bei denen ein Gesamtschaden in Höhe von rund 30.000 Euro entstand. Die daraufhin erfolgten Ermittlungen wurden in der Folge mit Hochdruck durchgeführt, wobei es Zeugenaussagen und letztlich insbesondere dem Engagement der Seesener Ermittler zu verdanken ist, dass die polizeibekannten Tatverdächtigen rasch ermittelt werden konnten. Es handelt sich dabei um vier junge Männer aus Seesen im Alter von 19 bis 26 Jahren. Im Rahmen des gegen sie geführten Verfahrens wurden auf Anordnung des Amtsgerichts Braunschweig deren Wohnungen durch Beamte der Polizei Seesen, der PI Goslar sowie der Hundestaffel Braunschweig durchsucht und umfangreiches Beweismaterial, unter anderme Softair-/Druckluftwaffen, scharfe Munition sowie erlaubnispflichtige Waffenteile, aufgefunden. In der Regel schossen sie mit einer CO2-Waffe aus dem von ihnen genutzten Auto heraus auf im Seesener Stadtgebiet und den Ortsteilen abgestellte Fahrzeuge. Darüber hinaus waren für sie auch die Fensterscheiben von Geschäften und Wohnhäusern ein lohnendes Ziel; in einem Fall demolierten sie unabhängig von der sonstigen Vorgehensweise sogar einen am Seesener Bahnhof abgestellten roten Ford Brava, indem sie sämtliche Scheiben mit einem Hammer einschlugen, die Außenspiegel und Scheibenwischer abrissen und auf der Motorhaube herumhüpften. In einem anderen Fall brachen sie die Schranke am Freibad Rhüden ab und warfen sie in den nahegelegenen Bach.

Weitere Informationen zu den nächtlichen Schießereien und den Hintergründen lesen Sie am Donnerstag im Beobachter – damit der Tag gut anfängt....