Magnus Hirschfeld in Österreich bester Firefighter in seiner Klasse

In der Gesamtwertung belegt der Rhüdener den 8. Platz / Vorbereitung für die Weltmeisterschaft Mitte November in Myrtle Beach

Rhüden (kno). Rund 100 Teilnehmer aus sechs Nationen waren bei der 1. Austrian Firefighter Combat Challenge im Rahmen der Retter-Messe im österreichischen Wels am Start. Unter ihnen auch der Rhüdener Magnus Hirschfeld. Der passionierte Feuerwehrmann hatte sich bereits vor einigen Wochen mit einer beeindruckenden Leistung in Berlin für die Firefighter-WM qualifiziert, die am 12. November in Myrtle Beach im US-Bundesstaat South Carolina stattfinden wird (der „Beobachter“ berichtete).
Der Wettkampf in Österreich war für Hirschfeld eine willkommene Gelegenheit, noch einmal seinen Leistungsstand zu überprüfen. Und um den scheint es bestens bestellt zu sein. In der Altersklasse M40 wurde er mit persönlicher Bestleistung von 1:51 Minuten Erster und landete in der Gesamtwertung auf einem hervorragenden 8. Platz. Doch das war nicht alles. In der Staffel belegte er mit dem Europa-Team – zusammen mit Gerd Müller, Vincent Heiligenstein und Pierre Gregorat – den zweiten Platz, während er in der Mannschaftswertung mit dem TFA-Team Berlin ebenfalls auf dem Treppchen landete und Dritter wurde.
Die Feuerwehrleute hatten einen Parcours mit mehreren Stationen möglichst schnell zu bewältigen. Sie mussten einen 12,5 Meter hohen Turm mit einem 19 Kilogramm schweren Schlauchpaket erklimmen, von dort oben einen ebenso schweren Schlauch heraufziehen, unten wieder angekommen mit einem vier Kilogramm schweren Hammer ein 72,5 Kilogramm schweres Gewicht 1,50 Meter nach hinten schlagen, danach einen 42,5 Meter langen Parcours durchlaufen, mit einem mit Wasser gefüllten angekuppelten Schlauch wieder zurücklaufen, ein Hindernis umspritzen und schließlich noch einen fast 80 Kilogramm schweren Dummy im Rautek-Griff 30 Meter bis zum Ziel ziehen.