Maria Königin: Geschichte vom Heiligen Martin dargebracht

(Foto: Kiehne)
Martins-Tag in der Seesener Kernstadt – wie schon in den vergangenen Jahren einmal mehr von der katholischen Kirchengemeinde „Maria Königin“ und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde „St. Andreas“ und „St. Vitus“ gemeinsam und somit im Zeichen der Ökumene ausgerichtet. Am vergangenen Freitag trafen sich die Kinder mit ihren Begleitern zunächst in der katholischen Kirche, in der sie von Pfarrer Rudolf Albrecht und Diakon Wolfgang Heider begrüßt wurden, und in der sie die Geschichte des „Heiligen Martin“ hörten; die Geschichte eines achtzehnjährigen Gardeoffiziers, der um das Jahr 334 herum in Amiens stationiert war. Eines Tages, mitten im Winter, der derart hart war, dass viele Menschen der strengen Kälte zum Opfer fielen, begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Martin selbst trug außer seinen Waffen und seinem Militärmantel nichts bei sich. Deshalb fasste er sein Schwert, teilte den Mantel in der Mitte entzwei und gab die eine Hälfte dem Armen. Von der Kirche aus zogen die mehr als 250 Teilnehmer an dem Umzug singend (und unter dem Schutz der Polizei) durch die Straßen der Innenstadt zum Jacobsonplatz, auf dem sie vom Propstei-Posaunenchor unter der Leitung von Andreas Pasemann musikalisch empfangen wurden. Die bunt-leuchtenden Laternen in den Händen, wurden auch hier noch einige fröhliche Lieder gesungen. Hier gab es für die Teilnehmer eine Stärkung in Form von süßen Rosinenbrötchen, von denen 350 weggingen.