Max Schittenhelm macht das Rennen

Max Schittenhelm im Gespräch mit Sigmar Gabriel, der ihn als Kandidat aus dem Wahlkreis für ein Stipendiat in den USA auswählte. (Foto: bo)

Bundestagsabgeordneter Sigmar Gabriel schickt Schüler aus Seesen für ein Jahr in die USA

Der 15-jährige Max Schittenhelm aus Seesen wird als Stipendiat des Parlamentarischen-Patenschafts-Programms das kommende Schuljahr in den USA verbringen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Sigmar
Gabriel wählte den Schüler des Jacobson-Gymnasiums aus einer Reihe von qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern aus. Es ist bereits das zweite Mal hintereinander, dass die Wahl auf einen Schüler des Jacobson-Gymnasium fällt – derzeit verbringt Kim Finster ihr USA-Jahr bei einer Gastfamilie im Bundesstaat Arkansas.
Max setzte sich gegen mehrere Kandidatinnen aus dem Wahlkreis, zu dem neben Seesen auch Wolfenbüttel, Salzgitter, Liebenburg, Langelsheim und Lutter gehören, durch. Er überzeugte den Bundestagsabgeordneten in der Endauswahl insbesondere durch seine offene und unkomplizierte Art.
Der begeisterte Tischtennisspieler und Schlagzeuger kann zudem gute Schulnoten und Englischkenntnisse vorweisen – was von den mit dem Programm befassten Auswahlorganisationen und Behörden immer stärker zur grundsätzlichen Bedingung für ein Stipendium gemacht wird.

Max Schittenhelm: „Ich
freue mich auf die USA –
das wird spannend!“
„Ich freue mich auf die USA - neue Freunde kennenlernen und auch selbstständiger werden, das wird spannend“, meinte Max im Gespräch mit Sigmar Gabriel. Außerdem sei es für ihn natürlich wichtig, sein Englisch zu verbessern. Und zudem habe sie sich die „Aufklärung“ über die deutsche Lebensweise zum Ziel gesetzt: „Mal ein deutsches Essen für die Gastfamilie kochen, ein Film über Seesen ist schon im Gepäck, und auch einiges an Kartenmaterial werde ich mitnehmen.“ Auf Gabriels Frage nach möglichem Heimweh konterte Max geschickt und ehrlich: „Anfangs werde ich sicher ein wenig Heimweh nach Seesen haben, aber ich denke, am Ende, wenn ich wieder in Deutschland bin, wird das umgekehrt sein und ich werde die USA vermissen.“
Sigmar Gabriel meinte nach den Treffen mit dem 15-Jährigen: „Ich beneide ihn ein wenig, das hätte ich als Jugendlicher auch gerne mal gemacht.“ Gleichzeitig unterstrich der Abgeordnete: „Auch in diesem Jahr hatten sich wieder viele hochqualifizierte und engagierte Schülerinnen und Schüler aus dem Bundestagswahlkreis für das Stipendium beworben. Es tut mir leid, nur einen Kandidaten nominieren zu können – ich hätte am liebsten alle drei Bewerber, die es in die Endauswahl geschafft hatten, in die USA geschickt.“
Das Parlamentarische-Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestags existiert seit dem Jahr 1983 und soll einen Beitrag zur besseren Verständigung zwischen jungen Deutschen und Amerikanern leisten. Die Jugendlichen verbringen ein komplettes Schuljahr in den USA und leben dort bei Gastfamilien. Bundesweit stehen 360 Stipendien zur Verfügung.
Noch bis Mitte September können sich junge Erwachsene für das Schuljahr 2014/2015 bewerben. Nähere Informationen dazu gibt es in den Gabriel-Wahlkreisbüros in Wolfenbüttel, Salzgitter und Goslar. Oder im Internet auf der Seite www.bundestag.de/ppp.