Mazzen auf dem Sedertisch

Ein Film zeigt, wie in einer echten Mazzenbäckerei gearbeitet wird.

Eröffnung der Ausstellung „Alles koscher – Das Brot der Juden” im Städtischen Museum

„Dieses Thema gehört einfach in das Seesener Museum. Seesen ist eine besondere Stadt, mit einer besonderen jüdischen Geschichte”, sagte Bürgermeister Erik Homann am Mittwochabend während der Eröffnung der Ausstellung „Alles koscher – Das Brot der Juden”.

Nach einem Grußwort und einer kurzen Einführung von Ausstellungskuratorin Astrid Vettel wurde die Ausstellung offiziell für die knapp dreißig Besucher eröffnet. An zwei Aktivstationen konnten die Gäste Wissenswertes über koschere Nahrungsmittel erfahren oder anhand eines Filmes lernen, wie es in einer echten Mazzenbäckerei zugeht. Auf großes Interesse stieß der gedeckte Sedertisch. Um ihn sammelten sich schnell zahlreiche Besucher, um etwas über das wichtige jüdische Pessachfest zu erfahren. Weitere Einblicke in die jüdische (Brot)-Kultur und Religion lieferten die zahlreichen Bilder einer Fotografin aus Jerusalem.