Mehrgenerationenhaus veröffentlicht Nutzerzahlen

Größte Zielgruppe des Hauses sind Kinder und Jugendliche

Das Mehrgenerationenhaus in Seesen steht allen Bürgerinnen und Bürgern – unabhängig von Alter und Herkunft – offen. Jung und Alt, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund begegnen sich hier ungezwungen und ohne Erwartungsdruck, kommen miteinander ins Gespräch und knüpfen Kontakte. Verschiedene Generationen und Nutzergruppen finden ihren Bedürfnissen entsprechende Angebote vor und können sich gleichzeitig vielseitige Formen der gegenseitigen Unterstützung aufbauen.
Das Mehrgenerationenhaus verfolgt grundsätzlich die Aspekte der Generationen- und Zielgruppenübergreifenden Nutzung. Haupt- und Ehrenamtliche arbeiten hier ganz bewusst Hand in Hand. Jährlich führt das Mehrgenerationenhaus ein Selbstmonitoring (Situationsbericht) durch, um die aktuelle Situation und den Entwicklungsstand der eigenen Arbeit abbilden zu können.
Mit Hilfe eines mehrseitigen Fragebogens werden Informationen zu den Angeboten und Unterstützungsleistungen, Grunddaten, Nutzerzahlen und Beschäftigungsstrukturen erfasst, um so Entwicklungen und Veränderungen und Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen.

220 Kinder werden von der Tafel mitversorgt
Die Ergebnisse hat das Mehrgenerationenhaus jetzt veröffentlicht. Mit einem breiten Angebotsspektrum sowie einer Vielzahl von Aktivitäten und Unterstützungsleistungen konnten bis November 2015 rund 430 Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen, unterschiedlicher Herkunft oder kulturellem Hintergrund und aus allen Teilen der Gesellschaft erreicht werden. Unter ihnen sind 220 Kinder und Jugendliche. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen somit verdreifacht.
Die 430 Menschen kommen dabei in unterschiedlichen Angebotszeiten, Nutzergruppen und Wochentagen zusammen. Einige Menschen kommen täglich, andere mehrmals in der Woche oder im Monat in das Mehrgenerationenhaus. Dabei besteht eine Nutzergruppe durchschnittlich aus 25 Personen.
Vor allem Familien und Alleinerziehende Eltern nutzen verstärkt die Unterstützung des Hauses. Mit seinem niederschwelligen Ansatz stärkt das Mehrgenerationenhaus Seesen auch die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft. Ziel ist der Abbau von Zugangsbarrieren und Hemmschwellen.
Die 430 Nutzer des Hauses kommen aus 21 Nationen. Die Kommunikation und Beteiligung mit allen Nutzergruppen (Jung und Alt – mit und ohne Migrationshintergrund) erfolgt in der täglichen Arbeit stets auf Augenhöhe, in gegenseitigem Respekt und Verständnis.

Viele Kinder kommen aus bildungsfernen Schichten
„Der Mehrgenerationenansatz ist der Grundstein unserer Arbeit und jede Altersgruppe hat bei uns seinen Platz. Zu unserer größten Zielgruppe gehören Kinder und Jugendliche aus Seesen. Ein Motto im Mehrgenerationenhaus Seesen lautet deshalb auch: Ein Haus für Kinder.“ so Marion Deerberg, Leiterin des Mehrgenerationenhauses.
„Mit vielfältigen Aufgaben tritt unser Haus auch für das Wohl der Kinder und Jugendlichen ein.
Im Mittelpunkt stehen dabei ganz unterschiedliche Formen der Angebote, wie zum Beispiel Freizeitaktivitäten, Lern- oder Kreativangebote. Viele der Kinder und Jugendlichen kommen aus bildungsfernen und einkommensarmen Familien und benötigen daher einen größeren Unterstützungsbedarf.“ fügt Marion Deerberg hinzu.
Wer gern mehr über das Mehrgenerationenhaus erfahren oder für die Kinder- und Jugendarbeit des Hauses spenden möchte, kann sich unter der Rufnummer (05381) 492131 des Hauses informieren. Die Kontaktadresse lautet: Mehrgenerationenhaus Seesen, Baderstraße 8, 38723 Seesen, Ansprechpartner: Marion Deerberg, Frank Schmidt. E-Mail: mgh-seesen@web.de