Melone und Kriener attackieren CDU/FDP: Unkoordinierte „Wirtschaftsweise”

Stellungnahme der SPD-Fraktion zum abgelehnten Entrepreneurship Programm

Wie bereits gestern berichtet, hat der Rat der Stadt Seesen sich am Mittwochabend mehrheitlich für das Entrepreneurship-Programm ausgesprochen. Gegen den Willen der SPD. Warum die SPD sich gegen den Beschluss ausgesprochen hat? Fraktionsvorsitzende Andrea Melone erklärte dazu, dass sich die Verwaltung, die Stabstelle Wirtschaftsförderung und der Wirtschaftsausschuss seit über neun Monaten mit dieser Angelegenheit beschäftigen würden.
Die SPD-Fraktion sei in dieser Zeit zu der Überzeugung gekommen, dass dieses Vorhaben sehr wohl innovativ ist, auch dass Seesen in den genannten Kreisen sichtbarer und wahrnehmbarer werden könnte,mehr aber auch nicht!
Die von der CDU/FDP geforderte Einführung einer Gründerszene in Seesen zeige auf, wie unkoordiniert die „Wirtschaftsweisen“ dieser Fraktion denken. Gründern gelinge der Schritt nur dort, wo sie gewollt sind und wo die erforderlichen Ressourcen aus Wissen, vorhandenen Unternehmen passend zum eigenen Vorhaben, materiellen, finanziellen und organisatorischen Bedingung zusammenwirken. Aber eben auch nur dort, wo sich der potenzielle Gründer heimisch fühlt und gerne mit seiner Familie wohnt.

Andrea Melone: „Bevor zugestimmt werden kann, brauchen wir ein Haushaltskonzept.”

Dass aus Sicht der SPD hier wieder nur der Wille der Mehrheitsfraktion durchgesetzt wurde, ohne auf gute Argumente zu bauen und gemeinsam einen Weg zu finden, sei sehr bedenklich und nicht fördernd.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 23. Juni 2017.