Ministerpräsident McAllister spricht am 7. Januar in Seesen

Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister.

CDU-Spitzenkandidat will im Saal des Bürgerhauses seine Pläne für eine weitere Legislaturperiode erläutern

Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister wird am kommenden Montag, 7. Januar, Seesen besuchen. Der Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl am 20. Januar will den Gästen im Saal des Bürgerhauses auf dem Jacobsonplatz seine Pläne für die kommenden fünf Jahren erläutern. Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Voranmeldung nicht notwendig.
Sein wichtigstes Projekt, das erklärte der Ministerpräsident bereits im Vorfeld, sei der Schuldenstopp. Geht es auch nach der Wahl weiter nach ihm, werde Niedersachsen ab 2017 keine neuen Kredite mehr aufnehmen. Mit der Rückzahlung der Schulden wolle er 2018 beginnen. Niedersachsen stehe nach zehn Jahren CDU-Regierung wieder blendend da. 2002, im letzten Regierungsjahr der SPD, schrumpfte die Wirtschaft, die Arbeitslosigkeit war mit 9,2 Prozent höher als in allen anderen westdeutschen Flächenländern und die jährliche Neuverschuldung lag mit rund drei Milliarden Euro auf einem historischen Höchststand. Heute kann Niedersachsen das zweithöchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer, die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1990 und eine um 79 Prozent gesunkene Neuverschuldung vorweisen.
Aufgrund der guten Wirtschaftslage will McAllister in den kommenden fünf Jahren vor allem die Versorgung der Wirtschaft mit Facharbeitskräften sicherstellen. Dazu sollen die Fort- und Weiterbildungssysteme ausgebaut werden. Die CDU plant darüber hinaus die Hochschulen stärker für qualifizierte Arbeitnehmer ohne Abitur zu öffnen und die Berufsorientierung an den allgemeinbildenden Schulen auszubauen. Für die unter Dreijährigen und die Schulkinder sind von der CDU weitere Maßnahmen geplant. Schon jetzt fließt jeder dritte Euro aus dem niedersächsischen Haushalt in diesen Bildungsbereich.
Um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten will die CDU bis 2020 alle niedersächsischen Schulen zu Ganztagsschulen umstrukturieren. Außerdem sollen bis 2014 Betreuungsplätze für 40 Prozent der Kinder unter drei Jahren bereitgestellt werden.