„Mit Ergebnis zufrieden“

Ordentliche Zahlen in der „sehusa wasserwelt“

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Hans-Joachim Voß und die beiden Geschäftsführer Peter Riehm und Erik Homann präsentierten während der Gesellschafterversammlung der Wirtschaftsbetriebe Seesen am Mittwochabend relevante Zahlen, Daten und Fakten zur „sehusa wasserwelt“. Das Betätigungsfeld der Holding Wirtschaftsbetriebe Stadt Seesen/Harz GmbH umfasste auch im Geschäftsjahr 2014 aufgrund der Fusion mit der HarzEnergie GmbH & Co. KG hauptsächlich den Bereich des Freizeitbades. Wie die Gesellschafter, in diesem Fall der Rat der Stadt Seesen, dem Geschäftsbericht der Wirtschaftsbetriebe Stadt Seesen/Harz GmbH entnehmen konnten, haben sich die Investitionsmaßnahmen der Dachsanierung des Hallenbades und der Überlaufrinne des großen Schwimmerbeckens sowie witterungsbedingte Einflüsse auf das Jahresergebnis ausgewirkt. Der Auf­sichtsrat hatte in seiner vorausgehenden Sitzung der Ge­sellschafterversammlung emp­fohlen, den Jahresab­schluss 2014 der Wirtschaftsbetriebe Stadt Seesen/Harz GmbH in der vorgelegten Form festzustellen und den Jahresverlust in Höhe von 150.516,97 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Diesem Vorschlag wurde einmütig gefolgt. In seiner Sitzung im Oktober des vergangenen Jahres, wurde nach einer ausführlichen Diskussion über den Antrag beschlossen, in der Gesellschafterversammlung im Dezember, Bürgermeister Erik Homann zum 1. Januar 2015 als weiteren Geschäftsführer zu bestellen. Der Aufsichtsrat beschloss zudem, den Aufsichtsratsvorsitzenden zu ermächtigen, mit Peter Riehm eine Vertragsverlängerung bis zum 31. Dezember dieses Jahres zu vereinbaren (der „Beobachter“ hatte über diese Personalien ausführlich berichtet).
Wie Geschäftsführer Peter Riehm im weiteren Verlauf der Gesellschaftversammlung erklärte, hätten sich die Bad-Besucherzahlen nach der Eröffnung der neuen Reifen-Rutsche Crazy Cone sehr positiv entwickelt. Somit sei die neue Attraktion, die Reifenrutsche Crazy Cone, ein Besuchermagnet und habe wesentlich zur Steigerung der Besucherzahlen beigetragen. Insgesamt konnten im Geschäftsjahr 2014 639.770 Rutschennutzungen gezählt werden. Im Badbereich war ein Anstieg von 14.878 Besuchern (+10,7 Prozent) zu verzeichnen, im Saunabereich konnten die Besucherzahlen des Vorjahres nicht erreicht werden. Es fehlten 897 Saunagäste, dies ergibt ein Minus von 2,6 Prozent. Zuzüglich der Besucherzahlen der Schulen (7070) und Vereine (10.776) sowie der Kinder unter sechs Jahren (14.639), die keinen Eintritt zahlen, wurde im Jahr 2014 eine Gesamtbesucherzahl von 220.269 (+15.016 = +7,3 Prozent) erreicht. (Vorjahr 205.253). Peter Riehm: „In der Gesamtbetrachtung des Geschäftsjahres 2014 kann insgesamt von einem zufriedenstellenden Ergebnis gesprochen werden.“ Mit Blick auf die rund 150.000 Euro Jahresverlust erklärte Riehm scherzhaft: „Wenn die Planer der Elbphilharmonie in Hamburg mit diesem Ergebnis aufwarten hätten können, wären sie sicherlich sehr froh!“