Mitarbeiter einer Abrissfirma lösen Feuerwehreinsatz im ehemaligen Meinecke-Center aus

Mit Hilfe der Feuerwehraxt verschaffte sich die Seesener Ortsfeuerwehr Zugang zum ehemaligen Meinecke-Center. Von außen war ein Brandgeruch wahrnehmbar.

Rund 30 Kräfte der Seesener Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst trauten ihren Augen nicht – „Feuer“ mit Kübelspritze gelöscht.

Es war wieder einer dieser außergewöhnlichen Einsätze für die Seesener Ortsfeuerwehr und Polizei. Am Dienstag gegen 10 Uhr meldete die Leitstelle Goslar eine Rauchentwicklung in der Seesener Innenstadt im ehemaligen Meinecke-Center. Insgesamt 26 Feuerwehrleute machten sich auf den Weg zum Meinecke-Center, auch die Polizei und Rettungsdienst treffen kurz nach der Alarmierung dort ein. Von der Rosenstraße aus öffnete sich die Feuerwehr einen Zugang zum Gebäude. Mit der Axt wurde dafür die Scheibe einer Hintertür zerschlagen und der Zugang zum Gebäude ermöglicht. Der Erkundungstrupp betritt unter schwerem Atemschutz das Meinecke-Center. Im September des vergangenen Jahres wurde an selber Stelle eine Feuerwehrübung abgeleistet.

Kurze Zeit später folgte die Entwarnung. Mitarbeiter einer Abrissfirma, die bereits im Gebäude im Dachbereich Arbeiten ausführten, hätten bei ihren Arbeiten ein kleines Feuer ausgelöst, so die ersten Informationen vor Ort. Nach Auskunft der Polizei wurden am Dachbereich des ehemaligen Meincke-Centers Metallteile „geflext“ und die gelösten Teile nach unten auf eine Dachterrasse geworfen. Die noch heißen Metallteile entzündeten dann die Dachpappe. Die Brandstelle war kleiner als ein Meter im Durchmesser. Mittels Kübelspritze löschte die Seesener Wehr die Feuerstelle und hakte den Einsatz schnell wieder ab.