Mitgliederzuwachs erfreut Harzklub

Diese Mitglieder wurden vom Vorstand für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
 
Der Vorstand des Harzklubzweigvereins Seesen konnte einige Mitglieder für ihre 40-jährige Zugehörigkeit auszeichnen.
 
Ehrenmitglied Karl-Heinz Borchers.

Vorstand blickt auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück / Karl-Heinz Borchers neues Ehrenmitglied

Dem Harzklub-Zweigverein Seesen bescherte das vergangene Jahr einige besondere Höhepunkte. Diese ließ Vorsitzender Horst Schiller im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Schützenhaus noch einmal Revue passieren.

Der Faslabend sei „auf jeden Fall“ wieder eine gelungene Veranstaltung gewesen. Der „Seesener Spiegel“ – von Antje Große hervorragend inszeniert – kam sehr gut an. Im Rahmenprogramm hatte man die Damen des MTV Bornhausen mit Spanischen Tänzen und Bauchtänzen, weiterhin die „Nauener Nonnen“ mit ihren lustigen Vorführungen eingeladen. Horst Schiller: „Alle Darbietungen passten sehr gut in das Konzept. Zu der Veranstaltung hatten wir Abordnungen einiger Seesener Vereine eingeladen und diese waren gerne dabei, und es war auch wieder ausverkauft.“
Auf Initiative des Kulturwartes Klaus Schilling startete der Harzklub im Frühjahr eine Kampagne, um den Harzklub in das Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Für die Beobachter-Aktion „Mein Verein“ sammelte man sehr viele Anzeigen und konnte dadurch im April acht komplette Zeitungsseiten mit einer Präsentation aller Harzklub-Aktivitäten den Lesern vorstellen.
Hauptgrund der Aktion war die Mitgliederwerbung. 36 Neuanmeldungen konnte man verbuchen. Ein herzliches Dankeschön ging in diesem Zusammenhang an Klaus Schilling. Im August konnte der Harzklub das 60-jährige Jubiläum der Tränkebachhütte feiern. Dieses wurde mit einer Wanderung dorthin begonnen und von Karl-Heinz Borchers und Team vor Ort hervorragend ausgerichtet.
Ein weiterer Schwerpunkt des Jahres war der „Deutsche Wandertag“ im August in Bad Harzburg. Er berührte das Seesener Vereinsgebiet zwar nur wenig, aber man konnte viel kostenloses Material für die Instandsetzungsmaßnahmen bekommen. Zum Umzug am Sonntag stellte der HZV die größte Gruppe innerhalb des Harzklubblockes.
Auch die „Harzwichtel“ haben wieder viele Arbeiten in und um die Wandererhütte erledigt und 1.337 Stunden dafür aufgewandt. Es waren viele einzelne Maßnahmen zu bearbeiten, wie zum Beispiel der „Wasserweg“ der Harzenergie. Weitere Aufgaben sind dem Harzklub vom Stadtmarketing übertragen worden, und der „Steinway-Trail“ wurde ebenfalls in Angriff genommen.
Mit dem Stadtmarketing habe sich eine sehr gute Zusammenarbeit ergeben. Einige Sturmschäden an Brücken konnte der HZV leider noch nicht komplett reparieren, da die finanziellen Mittel fehlten.


Gute Zusammenarbeit
mit dem Harzklub Thale

Die Zusammenarbeit mit dem Partnerverein, dem HZV Thale war auch im Jahr 2014 wieder sehr gut. Inzwischen sind bereits 25 Jahre vergangen und beide Vereine können in diesem Jahr dieses Jubiläum feiern. Die alljährliche gemeinsame Wanderung Thale-Seesen oder Seesen-Thale – sie jährte sich in diesem Jahr auch zum 25. Mal – gehört auch weiter hin immer ins Jahresprogramm. Besonders erwähnen wollte Schiller auch eine weitere gemeinsame Veranstaltung, die Fahrt in den Ostharz, mit Führung durch Dr. Watzek – sie sei hervorragend besucht gewesen und bei allen sehr gut angekommen.
In Seesen waren wieder maßgeblich die Wanderführerinnen und Wanderführer am bereits 11. Wandertag des „Beobachter“ und der Volksbank beteiligt. Auch dieser war wieder ein großer Erfolg. Außerdem konnte sich der Harzklub wieder am Ferienprogramm der Stadt Seesen beteiligen. Horst Bertram hatte wieder eine Fahrt in das Programm eingebracht und die Teilnehmer waren sehr zufrieden.
Im Bereich der Wandererhütte Neckelnberg wurden ebenfalls viele Instandsetzungsarbeiten erledigt. Man hat zum Beispiel wieder Bänke und Tische erneuert. Der Holzstall benötigte auch ständige Pflege. Hier ging ein besonderer Dank an Kurt Hettling, der wieder mehr als 300 Arbeitsstunden dort leistete. Im Mai war wieder das „Fuhrmannsfrühstück“ am Himmelfahrtstag angesagt, ein besonderes Angebot. Man war mit dem Besuch sehr zufrieden. Das Wetter am Heimatnachmittag war leider zu heiß, so dass nicht ausreichend Gäste kamen. Die Mitwirkenden, die Tanzsportgruppe aus Bornum und die Jugend- und Heimatgruppe hätten sich aber viel Mühe gegeben. Der Feuerwehrmusikzug Nette rundete den Nachmittag ab. Die neuen Angebote, die Hüttenabende standen indes unter keinem guten Stern, denn das Wetter spielte nicht mit.
Beide Abende mit „Pestilenzia“ und „Quasimodo Knöterich“ konnten zwar durchgeführt werden, hatten aber wegen den vorher regnerischen Wetter zu wenig Besucher.
Der musikalische Frühschoppen mit dem Volkstümlichen Blasorchester des MTV Bornhausen musste leider aus Witterungsgründen ganz ausfallen. Die Wandererhütte stand auch an vielen Sonntagen und für Feiern zur Verfügung. Horst Schiller: „Leider hatten wir aber viele regnerische Sonntage dabei.
Kulturwart Klaus Schilling hat auch wieder im letzten Jahr die DIA-Abende weiter durchgeführt und diese laut Schiller mit Bravour gemeistert. Im Laufe des Jahres nahmen immer wieder Mitglieder an Tagungen, Lehrgängen und Veranstaltungen des Hauptvereins teil. In Seesen kam der erweiterte Vorstand zu elf Treffen zusammen. Das Veranstaltungsheft erscheint in diesem Jahr zum 35. Mal. Das Heft konnte dank intensiver Werbung wieder erstellt werden, und so habe man auch dieses Jahr einen Überschuss erwirtschaftet. Für die Planung und Gestaltung des Heftes ging ein herzlicher Dank an Karl-Heinz Borchers und an Ilsemarie Müller.
Insgesamt, so Schiller, habe der HZV Seesen wieder viele Einzelveranstaltungen durchgeführt, wie Wanderungen, Busfahrten, Arbeitsmaßnahmen, Seniorenveranstaltungen, DIA-Abende, Auftritte und Übungsnachmittage, beziehungsweise Übungsabende der Jugend- und Heimatgruppe, so dass zirka 400 Einzelveranstaltungen mit fast 10.000 Harzklublern und Gästen zu verzeichnen sind. Horst Schiller abschließend: „Bedanken möchte ich mich besonders noch bei allen Mitgliedern des Vorstandes, die in allen Bereichen sehr gut mitarbeiteten, so dass alle Vorhaben erledigt werden konnten. Ein „Dankeschön“ geht auch an die Stadt Seesen, die uns wohlwollend unterstützt.“
Erfreuliches hat sich im Mitgliederbestand getan. Ende 2013 hatte der Harzklub noch 563 Mitglieder und Ende 2014 566 Mitglieder. Durch Abgänge, wie acht Todesfälle und zwölf Abmeldungen und drei Streichungen hat sich der Bestand verringert. Man verzeichnete auf der anderen Seite 36 Neuanmeldungen. Zu dem Mitgliederzuwachs gratulierte Bürgermeister Erik Homann dem Harzklub-Zweigverein in seinem Grußwort. Sein besonderer Dank galt den vielen fleißigen Helfern, die viel Zeit geopfert hätten und die Kulturlandschaft in Seeesen geprägt hätten. Dadurch würde die Stadt über ihre Grenzen hinaus bekannt. Besonders wies der Vorsitzende auf die Harzer Wandernadel hin und auch auf die seit 25 Jahren bestehende Partnerschaft mit Thale. Als Einweihungstermin für den Steinway-Trail gab der Verwaltungsschef den 9. Mai an, dann finden in Wolfshagen und Seesen diverse Veranstaltungen statt, zu denen natürlich auch der Harzklub und seine Mitglieder eingeladen sind.

Zahlreiche Mitglieder für Treue zum HZV geehrt

Im weiteren Verlauf der Zusammenkunft wurde Karl-Heinz Borchers zum neuen Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Für 25-jährige Treue zum Verein wurden (sofern anwesend) Karina van den Bosch, Angelika Dege, Hartmut Dege, Karl-Heinz Ebeling, Ursula Ebeling, Dr. Klaus Greese, Antje Groffmann, Antje Große, Thea Große, gabriele Hartmann, Elli Lüders, Ursula Meier, Hartmut Raguse, Elfriede Rüdiger, Udo Schrader, Stefan Skorupa, Stefan Skorupa, Veronika Skorupa geehrt.
Die Ehrung für 40-jährige Mitgleidschaft erhielten Astrid Bujara, Axel Flüg, Frank Froböse, Udo Froböse, Manfred Grötz, Horst Jordan, Andreas Kalbfleisch, Gesenius Klaßen, Albert Kutz, Inge Moser Hartmut Schilling, Petra Täschner, Günter Voß, Gerda Wandt und Jürgen Wolf.