Möglichst viele Bäume retten

Ortstermin: Die Mitglieder des Bauausschusses ließen sich in der Steinbühlstraße von Torsten Klein und Alexander Nickel von der Stadtverwaltung informieren.

Mitglieder des Bauausschusses informieren sich vor Ort in der Steinbühlstraße

Vor genau vier Monaten hatte die Seesener Stadtverwaltung über die geplanten Baumfällaktionen im Verlauf der Steinbühlstraße im Rahmen einer Einwohnerversammlung informiert. Schon Ende Februar sollte die Motorsäge ihr Werk eigentlich getan und 23 Bäume umgelegt haben, aber: sie stehen immer noch. Angesichts der mit der Maßnahme verbundenen einschneidenden Veränderungen ging es dann doch nicht so schnell, wie man es sich im Rathaus wohl gewünscht hätte.
In die nächste Runde ging das Thema am Dienstag bei einem Ortstermin. Die Mitglieder des ratseigenen Bau-, Umwelt- und Planungsausschusses unter Vorsitz von Walter Schröder (CDU) hatten sich mit dem Fachbereichsleiter Bau, Alexander Nickel, und dem Leiter der Tiefbauabteilung, Torsten Klein, verabredet; genau dort, wo mit rot-weißem Signalband die betreffenden Bäume bereits kenntlich gemacht sind. Dem Ausschuss ging es darum, sich noch einmal an Ort und Stelle einen Eindruck zu verschaffen und sich gründlich über die Sachlage zu informieren, bevor man eine Beschlussempfehlung gibt. Die soll dann in der nächsten Sitzung formuliert werden. „Fest steht, dass an einigen Stellen auf jeden Fall Handlungsbedarf gegeben ist“, sagt Walter Schröder dem „Beobachter“ auf Nachfrage. Auch die Argumente der Gegner und Befürworter seien klar. „Wir sollten das Notwendige tun, dabei aber behutsam vorgehen und so viele Bäume wie möglich retten“, fasste Schröder zusammen. Von zentraler Bedeutung sei es zudem, für die zu fällenden Bäume Ersatz zu schaffen.