Nach 44 Dienstjahren ist Schluss

Feierstunde im Revier: Zahlreiche Gäste wohnten dem offiziellen Abschied Helmut Fischers bei.

Feierliche Verabschiedung des PK-Leiters Helmut Fischer / Nachfolger Thomas Brand ins Amt eingeführt

Nach 44 Dienstjahren hat Helmut Fischer am vergangenen Freitag seine Dienstwaffe und die Uniform abgegeben. Wie bereits im „Beobachter“ berichtet, wurde der ehemalige Leiter des Polizeikommissariats Seesen dabei im Rahmen einer Feierstunde verabschiedet. Gleichzeitig wurde sein Nachfolger Thomas Brandes offiziell in sein neues Amt eingeführt.
Eine Rückschau auf die Verdienste und Einblicke in die Laufbahn Helmut Fischers gab Petra Krischker, die neue Leiterin der Polizeiinspektion Goslar.
Helmut Fischer trat am 5. April 1972 in den Polizeidienst nach zwei Jahren Handelsschule ein. Er arbeitete bei der Bereitschaftspolizei als Reservegruppenführer, Unterführer und als Beamter im Aufklärungszug. Funktionen die es heute so nicht mehr gibt. 1976 wechselte er dann zum Revier Salzgitter-Wadenstedt für insgesamt neun Jahre. In den folgenden Jahren war er Leiter einer Ermittlungsgruppe, Vertreter des Stationsleiters, Sachbearbeiter im Einsatz- und Streifendienst und in der Personalplanung.
1999 wurde er Leiter des Kommissariats in Salzgitter-Thiede, danach für drei Jahre Einsatzleiter der Polizeiinspektion Salzgitter. 2004 bis 2007 war er Leiter Einsatz- und Streifendienst im Polizeikommissariat Peine, bevor er am 1. April 2007 nach Seesen versetzt wurde wo er seit neun Jahren gearbeitet hat.
Die Landespolizeischule beurteilte den damals 19-jährigen Helmut Fischer als „ehrlich und aufrichtig im Charakter“. Das Polizeirevier Göttingen im Jahr 1975 als charakterlich „offen und gerade, als selbstbewusst und beliebt“.
In Salzgitter-Lebenstedt beschrieb man den damals 24-Jährigen als „wahrheitsliebend, gelassen und als Optimist mit freundlichem und heiterem Wesen“. Mit 33 wurde er dann vom Revier in Salzgitter als spannkräftig, schlagfertig und hartnäckig in seinen Ermittlungen beurteilt.