Neue Exponate in Sonderausstellung rund ums Balancewunder Fahrrad

Leihobjekt Liegerad, persönlich überführt von Manfred Tilch vor dem Museum.

Ein Chopper-Bike und ein Liegerad zu sehen / Besucher können sich weiter beteiligen

Die derzeit im Städtischen Museum laufende Sonderausstellung rund um die „Freiheitsmaschine und Balancewunder” Fahrrad hat in den letzten Tagen neue Exponate von Besuchern erhalten. Ganz im Sinne der Idee einer „Machmit!-Ausstellung”, die sich stetig wandelt und wächst, haben Besucher ihre Fahrradfotos zur Verfügung gestellt und die dazugehörigen Bildunterschriften geliefert sowie Geschichten erzählt, so dass sich die Magnetwände im Ausstellungsbereich immer weiter füllen.
Hier kann man stolz posierende Erstbesitzer erblicken, über persönliche Streckenrekorde und „olympische“ Ambitionen lesen und erfährt beispielsweise auch etwas darüber, wie der Seesener Günter Voß eine Radtour auf einer ICE-Bahntrasse unternommen hat. Außerdem kann man sich in den technischen Ausstattungsdetails mancher Stücke vertiefen, und neben zahlreichen Kleinteilen von der historischen Fahrradlampe (umschaltbar von Abblend- auf Fernlicht) und Pedalen aus den 1920ern bis zum Sattelschonbezug und der noch originalverpackten Samson-Fahrradkette nun auch zwei besondere Fahrräder bewundern.
Zum einen ein Chopper-Bike des Harlingeröders Christoph Breustedt, das er vor rund 15 Jahren selbst gebaut und mit dem er insgesamt rund 16.000 km zurückgelegt hat. Zum anderen stellte Manfred Tilch aus Kirchberg sein Liegerad für die Sonderschau zur Verfügung und überführte es selbst direkt zum Jagdschloss. Es ist knapp 30 Jahre alt und wurde speziell auf ihn „maßgeschneidert“ angefertigt.
Auch weiterhin ruft Museumsleiter Dirk Stroschein auf, für die Ausstellung Fotos sowie besondere Fahrräder oder Fahrradteile (Klingeln, Tachos, Wimpel, Speichenschmuck, Abstandshalter, etc...) zur Verfügung zu stellen. Wer hat zum Beispiel das älteste Fahrrad, wer ein weiteres, besonderes Modell, das die Ausstellung bereichern kann?
Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. Oktober und ist dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr sowie am Wochenende von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Führungen und Sonderöffnungszeiten sind nach Absprache möglich, der Eintritt ist frei. Bei weiteren Fragen ist das Städtische Museum unter der Telefonnummer (05381) 48891 oder unter der E-Mail museum@seesen.de zu den genannten Öffnungszeiten erreichbar.