Neuerlich Baumfällungen im Kurpark

Zahlreiche Bäume sind krank.

Pilzbefall an Eschen festgestellt / Nachpflanzungen sollen durchgeführt werden

Im Bereich des Kurparks mussten laut Mitteilung der Stadt Seesen erneut Baumfällungen durchgeführt werden. Hintergrund sei die erst 2010 entdeckte Schlauchpilz-Art das „Falsche Weiße Stängelbecherchen“. Dieser Pilz führe bei Eschen zunächst zum frühzeitigem Abwurf der Blätter, dem Absterben einzelner Äste und schließlich unausweichlich zum Absterben der von dem Pilz befallenen Eschenbäume.

Der Pilz wachse unter der Rinde bis in das Mark der Eschenbäume. Er verbreite sich über Sporen, die vom Wind weiter getragen werden und noch gesunde Eschen befallen können. Gleichzeitig würden die trockenen Äste eine erhebliche konkrete Bruchgefahr darstellen, die ein Handeln aus Gründen der Verkehrssicherheit erforderlich machen. In dem städtischen Kurpark, beim dortigen Parkplatz und an der Landesstraße 516 mussten daher mehrere von dem Pilz befallene Eschen sowie einige weitere Gefahrenbäume wie zum Beispiel ein Spitzahorn mit erkennbaren großen Rindenschaden aus Gründen der Gefahrenabwehr gefällt werden. In Bereichen, in denen größere Lücken entstanden sind, werden geeignete Baumsorten nachgepflanzt werden. Im Kurpark sollen nach Mitteilung der Stadtverwaltung auch weiterhin nur Baumfällungen durchgeführt werden, wenn dies aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich ist. Nachpflanzungen würden durchgeführt, um den Charakter des Parks zu erhalten.