Neues Gesicht im Zentrum für Neurologie der Asklepios Kliniken Schildautal

Seit Mai für das Zentrum für Neurologie verantwortlich: PD Dr. med. Mark Obermann.

PD Dr. med. Mark Obermann hat die Nachfolge von Dr. med. Rudolf Brodhun und Prof. Dr. Manfred Holzgraefe, als Direktor des Zentrums für Neurologie, angetreten.

Seit Anfang Mai ist der Facharzt für Neurologie PD Dr. med. Mark Obermann neuer Direktor des Zentrums für Neurologie in den Asklepios Kliniken Schildautal. Der in Göttingen geborenen und in Dormagen aufgewachsene Mediziner ist 39 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Söhnen und einer Tochter. Im Jahre 2003 legte er an der Universität zu Köln sein Staatsexamen ab. Nach seiner Approbation als Arzt praktizierte er bis 2007 als Assistenzarzt an der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen. Innerhalb dieser Zeit folgte bereits die Doktorarbeit „magna cum laude“ über das Thema „Vergleich von präattentiven und attentiven ereigniskorrelierten Potentialen an Schizophrenen und Normalprobanden“. Es folgten weitere Jahre als Assistenzarzt, Facharzt und Oberarzt in Essen. Zuletzt als Oberarzt der Klinik für Neurologie im Universitätsklinikum.

Im Mai 2015 folgte dann der Wechsel ins Zentrum für Neurologie nach Seesen. „Die Seesener Neurologie hat einen sehr guten Ruf. Ich habe für mich die Chance gesehen, mich und die Abteilung weiter zu entwickeln.“ erklärt der neue Direktor gegenüber dem „Beobachter“. Die Klinik für Neurologie ist die größte Abteilung der Asklepios Kliniken Schildautal und feierte im vergangenen Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum (der „Beobachter“ berichtete). Sie ist weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt und anerkannt. Inklusive der Klinik für Neurologische Frührehabilitation und der Klinik für Neurologische Rehabilitation hat das Zentrum für Neurologie zusammen 300 Betten.
Neben der umfassenden Diagnostik werden im Rahmen der stationären Behandlung entsprechende Therapieverfahren eingeleitet. Bei länger dauernden Therapien erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologische Rehabilitation mit zeitnaher Verlegung, um eine optimale Therapie der verschiedenen neurologischen Krankheitsbilder zu ermöglichen (therapeutische Kette).

Jährlich werden im Zentrum für Neurologie über 4700 Patienten stationär behandelt und bei ca. 450 Patienten vorstationäre Diagnostik durchgeführt.