Neues Projekt zur frühkindlichen Bildung

Ursula Specht, Diplom-Sozialwissenschaftlerin, tanzt mit den Kindern zum Begrüßungslied.

„Mobile2Learn“ soll Eltern viele Anregungen und Tipps geben, wie sie im familiären Alltag ihre Kinder altersgerecht spielerisch bilden und fördern können

Eltern von Kindern im Alter von null bis sechs Jahren erhalten viele spannende Anregungen in einem völlig neuen Projekt: Mobile2Learn – ein Kooperationsprojekt der Volkshochschule Landkreis Goslar mit dem Institut für Informatik der Technischen Universität Clausthal und der Ländlichen Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. sowie vielen weiteren Netzwerkpartnern im Landkreis Goslar.

Seesen (hz). In dem vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur über das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung – kurz „nifbe” geförderten Projekt werden Eltern viele Anregungen und Tipps gegeben, wie sie ihre Kinder im familiären Alltag altersgerecht spielerisch bilden und fördern können.(Dieses Ziel soll sowohl durch den Einsatz neuer Medien als auch durch eine ganze Reihe von Veranstaltungen in verschiedenen Kindergärten und Kindertagesstätten im Landkreis Goslar erreicht werden. Auf technischer Seite wird das eigens für dieses Projekt entwickelte Internetportal www.Mobile2Learn.de eingesetzt, welches „Web 2.0-Technologien“ und SMS-Nachrichten einsetzt, um eine Elterncommunity für frühkindliche Bildungsthemen zu bilden. Auf dieser Webseite werden zum Beispiel verschiedenste Informationen und Diskussionsmöglichkeiten über Spielideen mit frühkindlichem Bildungsbezug angeboten.(
In der vergangenen Woche fand in der Kindertagesstätte „Am Spottberg“ eine „Mobile2Learn“-Veranstaltung statt, zu der Eltern mit ihren Kindern bis sechs Jahren eingeladen waren. Die Veranstaltungsreihe, die bereits in mehreren Tagesstätten im Landkreis Goslar angeboten wurde, bot eine spannende Entdeckungsreise zu den Sinnen mit Spielen, die an Ort und Stelle ausprobiert werden konnten.
Gemeinsam mit den Eltern durften die Kinder verschiedene Stationen anlaufen, um Stempel zu sammeln und die verschiedenen Sinne zu entdecken.(Bei den insgesamt neun Stationen ging es darum die Sinne Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten zu erkunden. Außerdem entstand die längste Zwergenstraße der Welt, auf der sowohl die großen als auch die kleinen Teilnehmer einen Zwerg malen durften. An den anderen Stationen wurden Mandalas gemalt oder Luftballons gestaltet. Auch das Kinderschminken bereitete beiden Generationen viel Spaß. Zusätzlich erhielten die Besucher einen ausführlichen Einblick in das „Mobile2Learn“-Internetportal mit seinen vielen Möglichkeiten.