Neugestaltung überdenken!

Über den Ausbau der Poststraße wird weiter intensiv diskutiert.

CDU/FDP-Gruppe zur geplanten Sanierung der Poststraße

Seesen. Die CDU/FDP-Gruppe im Rat der Stadt Seesen befasste sich in dieser Woche ausführlich mit der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme zur Neugestaltung der Poststraße. Grundlagen hierfür waren die Vorlagen der Verwaltung und die Ergebnisse der Einwohnerversammlung vom 19. November.
Aus dem Stimmungsbild der Anlieger und der Seesener Einwohnerschaft ist zu erkennen, dass die Einbahnstraßenregelung weiterhin beibehalten werden sollte. Ziel bei der Umgestaltung der Innenstadt müsse es auch sein, ausreichend Parkplätze für die Besucher der Innenstadt auszuweisen. Handel und Gewerbe seien auf eine verbraucherfreundliche und attraktive Innenstadt angewiesen. Dazu gehöre nach Meinung der CDU/FDP eine gute und bequeme Erreichbarkeit. Ein besonderes Pfund der großzügig angelegten Innenstadtbereiche war und werde ausreichender Parkraum sein. Seesen ist eine grüne Stadt und so soll es auch bleiben, heißt es dazu aus Kreisen der Fraktion. Zu dichte Baumreihen versperrten jedoch den Blick auf die Gebäude und die großzügigen Straßenfluchten. Negative Erfahrungen seien mit Wurzelschäden durch Bäume hinlänglich gemacht worden.
Auch die Einmündung Poststraße – Opferstraße – Lange Straße wird bei den weiteren Sanierungsmaßnahmen umgestaltet. Gerade dieser Kreuzungsbereich müsse harmonisch in die Rahmenplanung passen. Zu überlegen sei auch, ob der Bürgersteig gegenüber der Häuserfront Poststraße – Am Jasperplatz so erhalten bleiben muss. Hier wäre zusätzlicher Raum für Stellplätze.
Die CDU/FDP-Gruppe wird am kommenden Montag erneut über die Umgestaltung der Poststraße beraten und eine Empfehlung aussprechen, die den Bedürfnissen der Anwohner, der Bürger und auch der Planer gerecht wird. Ziel werde es sein, mehr Parkplätze auszuweisen, die sich in die Gesamtgestaltung gut einfügen.
Für das Rückhaltebecken in Bornhausen zeichnet sich ab, dass das Planfeststellungsverfahren 2013 abgeschlossen wird, und im Januar 2014 mit den entsprechenden Fristen versehen die Unterlagen ausgelegt werden. Mit dieser Terminierung wird verbunden, dass es nun endlich zügig voran gehe und möglichst bald mit dem Beginn der Baumaßnahme gerechnet werden könne.
Mit dem Verkauf des städtischen Grundstückes an der unteren Gänsepforte haben die neuen Eigentümer die Möglichkeit entsprechend dem Baurecht zu planen und zu bauen. Von vielen Bewohnern wird die Gestaltung des Garagenhofes als nicht gelungen bezeichnet. Die Bauverwaltung der Stadt wird gebeten mit den Eigentümern in Gesprächen auf eine bessere Umfeldgestaltung einzuwirken. Durch entsprechende Begrünung müsste es möglich sein, die Optik zu verbessern und so für eine bessere Einfügung in das Umfeld zu sorgen. Es bestehe auch die Hoffnung, dass mit der zu erwartenden Wohnbebauung die Dominanz der Garagengebäude abnimmt. Bislang sei die Stadt gut damit gefahren mit großzügigen Bebauungsplänen, Investoren Gestaltungsfreiheit zu geben. Trotz dieser in diesem Fall nicht so guten Erfahrungen sollte man diese Regel beibehalten.