Nicht genügend Bauplätze vorhanden

Mitglieder der CDU-Fraktion vor dem Heimatmuseum Rhüden

CDU-Fraktion traf sich in Rhüden / Besuch im Museum / Hochwasserproblematik thematisiert

Zur Vorbereitung der anstehenden Ausschusssitzungen traf sich diesmal die CDU-Fraktion im Heimatmuseum Rhüden.

Es fand eine Begrüßung durch Henning Lüders und Friedrich-Wilhelm Harenberg statt. Beide stellten heraus, dass die Führungen und die Gestaltung ehrenamtlich durchgeführt werden. Hilfreich sei, dass die Stadt für die Heiz- und Energiekosten aufkommt. Der Museumsverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Brauchtum zu pflegen und dies jeden Monat mit einem Vortrag auszugestalten. Es werden Wanderungen durchgeführt, um die historischen Orte zu begehen. Schwerpunkt der Sammlung ist die Entwicklung der Landwirtschaft, die Geschichte rund um das Kalibergwerk und die Entwicklung des Ortes Rhüden bis in die Gegenwart. Durch die Erweiterungen und ständigen Ergänzungen entwickelt sich das Museum immer stärker zu einem heimatgeschichtlichen Juwel in der Kulturlandschaft der Stadt. Besonders stolz ist man, dass die Bibliothek durch Sachspenden weiter entwickelt werden konnte. Der Wunsch des Museumsvereins ist auch weiterhin von der Stadt in seiner Arbeit unterstützt zu werden. Insgesamt ist man sehr zufrieden mit der Entwicklung.
Hochwasserschutz: Noch immer konnte mit der Baumaßnahme nicht begonnen werden
Ortsbürgermeister Ernst Pahl sprach einmal mehr zum Thema Hochwasserschutz. Danach sind in diesem Jahr 15.000 Euro für Absenkungsmaßnahmen an Bürgersteigen vorgesehen, um im Falle einer Überflutung den schnelleren und besseren Wasserabfluss zu gewährleisten. Die Baumaßnahme konnte bislang nicht begonnen werden, weil vom Landkreis Goslar die gewässerfachliche- und baurechtliche Beurteilung hierfür noch nicht vorliegt. Kaum zu glauben, wie lange alles dauert, wo es doch nur um eine Bürgersteigabsenkung an zwei Stellen geht.
In Rhüden besteht insgesamt das Problem, dass nicht mehr genügend Bauplätze für die Bauwilligen vorhanden sind. Die bisherigen Überlegungen, vorhandene Baulücken zu erschließen, um sie auch auf dem Markt anzubieten, gestalten sich schwierig. Es müssen neue Überlegungen angestellt werden. Der zukünftige Ortsrat und Rat der Stadt müssen überlegen, ob nicht Bauland ausgewiesen werden sollte. Hierzu bieten sich die bisherigen Gebiete für eine Erweiterung an. Ein großes Problem für Rhüden ist weiterhin der schlechte Zustand einiger „Alt-Straßen“. Es besteht auch hier Handlungsbedarf.
Die CDU-Fraktion befasste sich auch mit der anstehenden Sportausschusssitzung. Hierbei geht es um die Gewährung eines Zuschusses an den MTV Seesen. Entgegen dem Vorschlag der Verwaltung, plädiert man für eine Erhöhung des Zuschusses auf insgesamt 14.728 Euro.
Allerdings muss der Verein hierfür einen entsprechenden Kostennachweis vorlegen. Es geht darum, dass die Fusionskosten MTV/SV Union erstattet werden. Vergleichbare Regelungen würden auch im Falle weiterer Vereinszusammenschlüsse gewährt werden. Ziel ist es, dass die Seesener Sportvereine leistungsfähig bleiben und für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet sind.
Für die Abwasserbeseitigung sind weitere Investitionen erforderlich. Die entsprechenden Auftragsvergaben werden unterstützt. Insbesondere geht es um die Erneuerung biologischer Reinigungsstufen im Klärwerk Seesen.