„Nichtinvasive Maßnahmen ausschöpfen um den Patienten belastende Eingriffe zu ersparen“

Von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, findet kontinuierlich die fachliche Erweiterung des MVZ Ambulanzspektrums in Seesen statt. Chefarzt Professor Dr. med. Jan R. Ortlepp (rechts) mit dem Oberärzte-Team Dr.med. Danko Batusic, Dr. med. Hella Schäfer, Florian Unglaub, Alexandra Kunath und Dr. Karen Lodhia.
 
Verdopplung der Patientenzahlen im Zeitraum von 2006 bis 2013. Der Zuwachs ist stetig und dokumentiert die inzwischen regionale Bedeutung dieser Abteilung. (Foto: Asklepios Kliniken Seesen)

Internistische Klinik an den Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen erweitert ihr Ambulanzspektrum.

Die Klinik für Innere Medizin und Intensivmedizin der Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen verzeichnet einen erfreulichen Zuwachs an Akzeptanz. Im Vergleich zu 2005/2006 hat sich die Patientenzahl verdoppelt. Der Zuwachs ist stetig und dokumentiert die inzwischen regionale Bedeutung dieser Abteilung. In der Region Südniedersachsen ist damit die Internistische Klinik in Seesen bezüglich der Patientenzahlen die am stärksten gewachsene internistische Abteilung.

Professor Dr. med. Ortlepp unterstreicht als Chefarzt der Abteilung, dass der Vertrauenszuwachs sicherlich auch auf der grundsätzlichen Behandlungs-Philosophie beruht: „Es werden möglichst nichtinvasive Maßnahmen ausgeschöpft um den Patienten belastende Eingriffe zu ersparen“, erklärt der Professor gegenüber dem „Beobachter“. Gerade im heutigen Gesundheitswesen sei immer wieder der Trend zu bemerken, dass aus wirtschaftlichen Gründen technische Eingriffe wie z.B. Herzkatheteruntersuchungen aber auch komplexe Operationen durchgeführt werden. Seiner Meinung nach besteht insbesondere in Südniedersachsen diesbezüglich die Gefahr eines Verdrängungswettbewerbes zwischen beteiligten Krankenhäusern, welcher mutmaßlich nicht nur das Patientenwohl im Auge hat. Daher ist es wichtig modernste und den Patienten möglichst wenig durch die Untersuchung selbst gefährdende diagnostische Verfahren in der Betreuung der Patienten anzuwenden. Gerade in diesem Punkt bieten die Asklepios Kliniken Schildautal nach Angabe der Klinikleitung mehr als andere Krankenhäuser. Zu einer hochdifferenzierten radiologischen Diagnostik kommt demnach eine etablierte und qualitativ überdurchschnittliche intensivmedizinische Betreuung der Patienten bei lebensbedrohlichen Erkrankungen hinzu. Dies ist auch das Alleinstellungsmerkmal des Hauses: Die Klinik bildet Ärzte in der internistischen Intensivmedizin aus und ist in einem externen Qualitätsmanagementprogramm fest etabliert.


Neben dem Chefarzt hat die Klinik weitere sieben fachärztlich spezialisierte Oberärzte. Hierdurch kann die komplette Bandbreite der Inneren Medizin insbesondere im Bereich der Kardiologie, Gastroenterologie, Diabetologie, Intensivmedizin - aber auch der Bereich der Infektionserkrankungen und der Erkrankungen von Lunge und Niere sehr gut abgedeckt werden.

Die Klinik bietet neben einer etablierten kardiologischen Ambulanz jetzt mit den an der Universitätsmedizin Göttingen ausgebildeten Oberärzten Herrn Dr. Batusic und Frau Dr. Lodhia eine erweiterte gastroenterologische, hepatologische und diabetologische Sprechstunde an. Es werden auch präventive Koloskopien und Gastroskopien ambulant durchgeführt. Diese fachliche Erweiterung des Spektrums stärkt den Standort in Seesen nachhaltig.

„Während wir im medizinischen und fachlichen Bereich ein sehr hohes Niveau erreicht haben und im Bereich der Qualitätssicherung bei den Qualitätsindikatoren beinah 100 Prozent erzielen, haben wir im Bereich der Service-Qualität noch Spielraum für Verbesserung“, konstatiert Professor Dr. med. Ortlepp als Ärztlicher Direktor. „Die Güte der medizinischen Qualität erreicht mitunter Universitätsniveau, wobei im Fokus immer das jeweilige Bedürfnis des Patienten steht. Prinzipiell werden die Patienten nicht anders behandelt als wir uns selbst oder unsere Angehörigen behandeln würden“.