Niedersächsischer Verfassungsschutz: Keine konkreten Hinweise auf Anschlagsgefahren in Deutschland

Präsidentin Maren Brandenburger äußert sich im NDR Fernsehmagazin "Hallo
Niedersachsen" zu Bericht der Bild-Zeitung

Die Präsidentin des niedersächsischen Verfassungsschutzes Maren
Brandenburger sieht keine konkreten Hinweise auf Anschlagsgefahren in
Deutschland. Sie reagierte damit auf einen Bericht der Bild-Zeitung über
eine angebliche ISIS-Zelle in Wolfsburg.
Dem NDR Fernsehmagazin „Hallo Niedersachsen“ sagte Brandenburger: „Wir
haben keine konkreten Hinweise auf Anschlagsgefahren in Deutschland und in
Niedersachsen. Von daher müssen wir jetzt keine konkrete Angst haben.“ Die
Aktivitäten der Salafisten in Wolfsburg seien seit langem bekannt und
würden vom Verfassungsschutz beobachtet. Brandenburger weiter:„Nicht jedes
Posing mit einer Kalaschnikow zum Beispiel was im Internet gezeigt
wird, bedeutet eine konkrete Anschlagsgefahr.“
Brandenburger erläutert, es gebe in Wolfsburg salafistische Aktivitäten.
„Der Begriff Terrorzelle ist nicht der Begriff, der von uns geprägt wurde Wolfsburg selbst ist sicherlich Zufall, das könnte auch jede andere
Stadt sein, nur wir haben in Wolfsburg eben eine salafistische Szene.“