Oberschüler nehmen an Wettbewerb teil

Die Schüler der 5b zeigten sich sehr interessiert und stellten viele Fragen.

Rollator-Besitzerin Heike Langemann war zu Besuch bei der 5b

Die Klasse 5b der Oberschule Seesen mit ihrer Klassenlehrerin Anna Maier hatte Heike Langemann in die Schule eingeladen, um mit ihr über das Alltagsleben mit einem Rollator zu sprechen und ein Interview mit ihr zu führen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft sucht kreative Ideen von Kindern und Jugendlichen zur Gestaltung von Rollatoren für Menschen mit Demenz.
Menschen mit demenziellen Erkrankungen brauchen Rollmobile mit hohem Wiedererkennungswert, damit sie nicht vergessen, dass es sich um ihr Eigentum handelt. Insbesondere ist das wichtig für Menschen, die in Seniorenheimen leben, denn dort stehen viele Rollatoren, die alle standardmäßig gleich aussehen. Die rollenden Alltagsbegleiter sollten so gestaltet sein, dass sie farblich auffallen oder Details aus der Biographie ihrer Besitzer erkennbar sind.
Eine Schülerin schlug vor, dass man einem Herrn, der Fan des HSV sei, seinen Rollator in Fanfarben oder mit Aufklebern gestalten könnte. Ein ehemaliger Postbote könnte einen postgelben Rollator mit Posthorn bekommen. Fahrradklingel, Hupe, bunte Bänder, Reflektorbänder oder Leuchtbänder würden beim Erkennen helfen. Die Gestaltung mit knalligen, bunten Farben, das Bestricken der Rollatoren oder Bekleben mit Tiermotiven oder anderen Mustern, seien Möglichkeiten der Gestaltung und damit würde ein individueller Wiedererkennungswert geschaffen werden.
Die Schüler hatten ein Interview mit Heike Langemann, die seit zehn Jahren ein Rollmobil besitzt, vorbereitet. Sie wollten wissen, ob es Modelle mit Sitzheizung gibt, ob alle mit Korb oder Hängetasche ausgestattet sind, wie man einkaufen kann, welche Musik, Tiere, Filme, Bücher Heike Langemann mag, warum sie nicht alleine laufen kann, was sie beruflich gemacht hat oder ob es Vorbilder für sie gibt, was sie gerne isst und trinkt oder wohin sie gerne verreisen würde.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe vom 22. Januar lesen.