„Ohne Arbeitsplätze greifen alle anderen Maßnahmen ins Leere“

Bürgermeisterkandidat Erik Homann sprach am Dienstag vor der Seesener Handwerkerschaft über seine Vorstellungen für die Stadt Seesen. (Foto: bo)

Bürgermeisterkandidat Erik Homann spricht bei der Seesener Handwerkerschaft

Seesen (bo). Auf Einladung der Seesener Handwerkerschaft präsentierte Erik Homann am Dienstag sein Wahlprogramm in den Räumlichkeiten der Tischlerei Albrecht Salau. Anhand einer Grafik skizzierte Erik Homann seine Vorstellungen für die Stadt Seesen.
Sein Programm basiert dabei im Wesentlichen auf drei Säulen, wobei die zentrale Säule die Wirtschaftsförderung ist. „Ohne Arbeitsplätze greifen alle anderen Maßnahmen ins Leere.“ Um die Gewinnung oder Erhaltung von Arbeitsplätzen zu erreichen, will Erik Homann ein investitionsfreundliches Klima schaffen. „Wir müssen als Verwaltung ganz nah dran sein an den Gewerbetreibenden. Die Kommunikation auf Augenhöhe halte ich für einen entscheidenden Faktor.“ Darüber hinaus plädiert er unter anderem für die Einrichtung eines Gründerzentrums im „Magneto-Gebäude“ und die Lösung des „Meinecke-Problems“ eventuell mithilfe kommunaler Investitionen im Rahmen des Stadtsanierungskonzeptes.
Die zweite Säule ist das Image der Stadt als familienfreundliche Kommune. Hier sei entscheidend, nachfrageorientiert eine flexible Kinderbetreuung anzubieten und neben dem städtischen Hort die Ganztagsschule auszubauen sowie eine verlässliche Ferienbetreuung zu etablieren.
Die dritte Säule sei die Gestaltung der öffentlichen Räume. Hier sieht er die Stadt in der Rolle des Regisseurs, der mit einem Konzept und Visionen den öffentlichen Raum so gestalten müsse, dass Straßen und Plätze eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Wenn diese neben der Wohnqualität und den Einkaufsmöglichkeiten stimme, könne man das Zentrum auch wieder stärker beleben.
Neben diesen Punkten ging der Bürgermeisterkandidat insbesondere auf sein Anliegen ein, das angestrebte Amt überparteilich auszufüllen. „Die Stadt Seesen hat nichts davon, wenn wir uns in parteipolitischen Grabenkämpfen verlieren. Wir müssen gemeinsam die Probleme unserer Stadt anpacken. Ich freue mich über jeden konstruktiven Vorschlag, egal, von welcher Partei er kommt.“
Seine eigenen Vorschläge und Ideen wird Erik Homann in den kommenden Wochen in jedem Stadtteil vorstellen. Die Termine werden noch gesondert bekannt gegeben.