Ohne Kreisvorsitzenden keine Kreisgruppe

Die Mitglieder des erweiterten Kreisvorstandes der Kreisgruppe Harz führen im Kameradschaftsheim der Reservistenkameradschaft Sehusa Seesen eine Arbeitstagung durch. (Foto: Gleuel)

Vorsitzender Maic Meyer hat seinen Rücktritt angekündigt / Noch steht kein Kandidat in den Startlöchern

Seesen (bo). Die Kreisgruppe Harz im Reservistenverband wählt am 8. September einen neuen Kreisvorstand für die Wahlperiode 2012 bis 2016. Zur Wahlversammlung werden die Kreisdelegierten in die Unterkunft des Technischen Hilfswerkes (THW), Ortsverband Goslar, eingeladen. Nach der Kreisvorstandswahl ist ein Grillabend vorgesehen.
Die Fortsetzung der erfolgreichen Reservistenarbeit der Kreisgruppe Harz steht schon seit längerer Zeit im Fokus, da der Kreisvorsitzende, Stabsfeldwebel d. R. Maic Meyer, nach achtjähriger Amtszeit nicht zur Wiederwahl antritt. Die restlichen Mitglieder des Kreisvorstandes haben bereits signalisiert, erneut zu kandidieren.
Bisher konnte noch kein geeigneter Kandidat für das Amt des Kreisvorsitzenden gewonnen werden. Was passiert aber, wenn sich niemand zur Kandidatur bereit erklärt? Kreisvorsitzender Meyer machte auf die Konsequenzen aufmerksam: „Unsere Kreisgruppe müsste aufgelöst werden, oder versuchen, mit einer benachbarten Kreisgruppe zu fusionieren.“
Ehrenmitglied Helmut Gleuel, Hauptfeldwebel d. R., der am 11. Januar 1990 die Kreisgruppe Harz mitgegründet und drei Jahre geführt hat, ist guter Hoffnung, dass es dazu nicht kommen wird.
Leutnant d. R. Björn Römermann, Kreisorganisationsleiter der Kreisgruppen Göttingen und Harz, unterrichtete die Anwesenden darüber, dass das Musterungszentrum Göttingen infolge der Umstrukturierung der Bundeswehr Ende dieses Jahres aufgelöst wird. „Es ist vorgesehen, die Kreisgeschäftsstelle Göttingen in Räumlichkeiten der Arbeitsagentur Göttingen unterzubringen“, so Römermann.