Oktoberfest 2013 – Gefeiert wurde bis zum Abwinken

Strahlende Gesichter und eine Mordsgaudi – das sechste Oktoberfest war erstmals doppelt ausverkauft.

Bajuwarische Sause mit dem Seesener Beobachter zweimal vor ausverkauftem Haus / Bierfassanstich mit Bürgermeister Erik Homann

Das 6. Oktoberfest, ausgerichtet vom Seesener Beobachter, dem Gandersheimer Kreisblatt, der Einbecker Brauerei und Traupes Tenne in Harriehausen war wieder einmal ganz nach dem Geschmack der vielen Hundert Besucher.


An beiden Tagen am vergangenen Wochenende war die blau-weiße Gaudisause in Harriehausen ausverkauft. Nachdem am Freitag Bad Gandersheims stellvertretende Bürgermeisterin Karin Albig das Geschehen eröffnete, tat dies tags drauf Erik Homann mit dem Bierfassanstich. Locker zuvor seine kurze Ansprache an die Gäste. Dann gab es Freibier und die Party konnte starten. Mit wenigen gekonnten Schlägen war das Fass angestochen, Alexander Pohl von der Einbecker Brauerei zapfte eifrig und versorgte die Besucher mit Gerstensaft aus den Krügen.

Alpentornados sorgen für Stimmung bis zum Abwinken

Stimmungsgaranten an beiden Tagen waren die Alpentornados aus dem Ötztal. Fast ununterbrochen spielten die Musikanten zum Tanz und Schunkeln auf . Wieder einmal kamen an beiden Tagen Hunderte Gäste zum nunmehr sechsten Mal in dieser Form ausgerichteten Fest der regionalen Tageszeitung und ließen es sich hier gut gehen.
Die Weißenwassermusikanten am Freitag und das Volkstümliche Blasorcherster vom MTV Bornhausen unter der bewährten Leitung von Ulrich Finster brachten an beiden Tagen ebenfalls schmissige Klänge zu Gehör. Auch das hat Tradition.
Vor allem am Samstag war der Besucherzustrom aus Seesen groß und hier waren insbesondere zahlreiche Gäste aus dem Stadtteil Rhüden zu sehen. Viele Gruppen hatten sich im Vorfeld die begehrten Karten für die Wiesn 2013 besorgt und zeigten sich einmal mehr begeistert.

Hax’n, Weißwürstel und Leberkas mit Sauerkraut

Für kulinarische Genüsse sorgte indes in bewährter Manier das Tennen-Team. Leckere Hax’n, Weißwürstel mit süßem Senf, Leberkas mit Sauerkraut und knusprige Brezen – so ließ es sich bestens aushalten. Klar, dass auch der Gerstensaft in Strömen floss und das eine oder andere Obstwässerle die Kehlen ölte. Zahlreiche Seesener hatten sich fesch zurechtgemacht.
Die Damen in Dirndl, die Herren mit Krachledernder und Seppelhut – auch oberhalb des Weißwurst­äquators ging es zünftig zur Sache. Zum Ende wurde zur Musik auf den Tischen getanzt – und das an beiden Tagen weit bis nach Mitternacht. Erst als die Alpentornados die Instrumente einpackten, war die Gaudi gelaufen.
Eine durchweg zufriedene Bilanz zogen die Veranstalter zum Abschluss – das Fest in dieser Form hat sich bewährt.