Orgelstudienfahrt nach Südtirol

Einer der Höhepunkte der diesjährigen Orgelstudienfahrt nach Südtirol war sicherlich das von Christoph Grohmann auf der Dom-Orgel im Dom zu Brixen gespielten Konzert. (Foto: Sander)

Bei Studienfahrt „Orgeln in Südtirol“ standen Kirchen und Landschaften sowie die „Königin der Instrumente“ wiederum im Mittelpunkt

Seit länger als 30 Jahre machen sich alljährlich Menschen aus dem Raum Seesen, dem Raum Ostwestfalen und mittlerweile auch aus dem benachbarten Ausland wie Österreich, der Schweiz und England zu einer gemeinschaftlichen Fahrt auf den Weg, weil sie eines gemeinsam haben: die Liebe zur Musik auf der „Königin der Instrumente“ – der Orgel.
Unter der organisatorischen Leitung der engagierten Kirchenmusikerin und Musikpädagogin Claudia Schaare aus Seesen-Rhüden und der musikalischen Leitung des Musikdozenten Christoph Grohmann aus Rheda-Wiedenbrück ging die achttägige Orgel-Studienreise in diesem Jahr erneut nach Südtirol. Die Region Südtirol ist doch in vieler Hinsicht ein wahres Schätzkästchen: landschaftlich, kulinarisch und natürlich auch als Orgellandschaft. Und diese Region war bereits im Jahr 1995 schon einmal das Ziel einer Orgelstudienreise. Somit haben die Orgelfreunde hier nicht nur sehenswerte Kirchen, wundervolle Orgeln und gute Musik, sondern abermals auch die Delikatessen der Region kennengelernt.

Südtirol gehört zu den
wohlhabendsten Gebieten
Italiens und der EU


Aufgrund seiner durch Gebirgsketten abgeschirmten Lage ist das Land vor nördlichen Kälteströmen und Feuchtluftmassen aus dem Mittelmeerraum weitgehend geschützt. Die Bevölkerung setzt sich aktuell zu etwa 62 Prozent aus deutschsprachigen und circa 23 Prozent aus italienischsprachigen Italienern zusammen. Kulturell hat diese touristisch sehr beliebte Region eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt.

Den Ursprung der Orgelstudienreise, erfahren Sie in der gedruckten Ausgabe des „Beobachters“ vom 8. September 2017.