Ortsrat Münchehof auf den Spuren von Spohr, Steinweg und Züchner

Museumsleiter Friedrich Orend erläuterte Wissenswertes zur Seeseener Historie. (Foto: bo)

Plenum tagte diesmal im Städtischen Museum / Zahl der Multiplikatoren wächst

Münchehof (Pe). Eine Zusammenkunft besonderer Art gestaltete in diesen Tagen der Ortsrat Münchehof. Auf Empfehlung von Bürgermeister Hubert Jahns hatte Ortsbürgermeister Joachim Pedroß sein Ortsplenum diesmal in das Städtische Museum eingeladen, um sich von den umfangreichen Umbaumaßnahmen, aber auch von den bedeutenden Exponaten des völlig neu gestalteten Städtischen Museums im ehemaligen Jagdschloss einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Alle Ortsratsmitglieder, teilweise in Begleitung ihrer Ehepartner, ließen diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen. Und so war es kein Wunder, dass Museumsleiter Friedrich Orend gleich zu Beginn seine Freude über diesen Besuch zum Ausdruck brachte. Es ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe höchstpersönlich durch sein neugestaltetes „Reich“ zu führen und sowohl die baulichen Veränderungen als auch die einzelnen Schwerpunktbereiche sowie die ausgestellten hoch interessanten Ausstellungsstücke zu erläutern. Ganz selbstverständlich standen bei dem sehr ausführlichen Rundgang die Stadtgeschichte Seesens, die Handwerksgeschichte, der Bergbau mit der sehr umfangreichen Mineraliensammlung, der Klavierbau mit der Familie Steinweg und den wunderbaren Klavieren und Flügeln, aber auch die Dosenherstellung am Beispiel der Firma Züchner im Mittelpunkt der Betrachtungen. Dass en passant auch noch die Bilderausstellung des Seesener Künstlers Hans-Georg Wöhle betrachtet werden durfte, rundete diesen sehr interessanten und informativen Museumsbesuch zu abendlicher Stunde eindrucksvoll ab. Klar, dass Ortsbürgermeister Joachim Pedroß Friedrich Orend in besonderer Weise für sein erkennbares Engagement und die ausführlichen Erläuterungen und umfassenden Informationen namens der Münchehöfer herzlich dankte, wobei davon ausgegangen werden darf, dass die sicher große Zahl der Multiplikatoren für einen Besuch des Seesener Museums an diesem Abend angewachsen sein dürfte.