„Osteoporose ist eine Volkskrankheit“

Die geehrten Mitglieder der Osteoporose-Selbsthilfegruppe Bad Grund (Foto: Schwinger)

20 Jahre Osteoporose-Selbsthilfegruppe Bad Grund / Langjährige Mitglieder geehrt

Bad Grund (ps). „Osteoporose ist eine Volkskrankheit, die nur durch Selbsthilfegruppen wirkungsvoll bekämpft werden kann!“, machte Vorsitzender Ulli Milas auf der Jahreshauptversammlung der Osteoporose-Selbsthilfegruppe Bad Grund deutlich. In einem Rückblick auf 20 Jahre wurden die Erfolge durch Aufklärungsarbeit und Vorsorgemaßnahmen aufgezeigt, die letztendlich zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit führten. Die von Osteoporose und Wirbelsäulenleiden betroffener Menschen werden nicht weniger. Aufklärung tut Not! Zu einem Vortrag über Rückenprobleme war daher der Leiter der Physiotherapie, Christoph Kwast, von der REHA-Klinik Bad Lauterberg eingeladen worden. Das Fazit seiner Ausführungen war: „Operation nur, wenn unbedingt erforderlich!“ Therapien wie Trockengymnastik und vor allem Wassergymnastik, wie sie von der Selbsthilfegruppe angeboten werden, sind erfolgreiche Maßnahmen.
Vorsitzender Ulli Milas zeigte sich erfreut, dass die Mitgliederzahlen steigen und dankte den Mitgliedern für die Bereitschaft, „sich fit fürs Leben zu halten!“ Im Gesundheitszentrum Bad Grund könne man zu erschwinglichen Konditionen etwas für seine Gesundheit tun. Ein besonderer Dank ging dabei an Dr. Oswald Sander, der beharrlich daran gearbeitet habe, die Therapieeinrichtungen zu erhalten und sie weiter auszubauen.
Als Schirmherr schloss sich Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann diesem Dank an, unterstrich außerdem die Leistungen der OPS für die Menschen, deren Lebensqualität durch die Krankheit eingeschränkt sei. Auch für den Erhalt des Solehallenbades habe die OPS durch ihre Aktivitäten beigetragen. Insbesondere die ehrenamtlichen Leistungen der Vorstandsmitglieder sei hoch anzuerkennen.
Als Vorsitzender des Kur- und Touristikvereins wies Vorsitzender Uwe Sommermeyer auf die Pläne der Initiative-Zukunft-Harz hin, in Bad Harzburg, Braunlage, Bad Lauterberg und Bad Grund ein „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ einzurichten und zeigte dazu die Pläne Dr. Oswald Sanders für das Bad Grunder Gesundheitszentrum auf. Als zweites Standbein, neben der Anerkennung als Kurort mit Heilstollentherapie, werde die Anerkennung als Heilklimatischer Kurort angestrebt, um durch den Gesundheitstourismus mehr Gäste nach Bad Grund zu bekommen.
Zum Abschluss der JHV wurden Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vorgenommen: Für fünf Jahre Erika Weber und Margarete Peter, für 10 Jahre Eva Dernedde, Gertrud Wittenberg, Ellen Heberle, Sigrid und Dieter Reinecke, Ingeborg Grobmeier, Peter Fritsch, Lilli Gross, Christa von Daak, Herbert Edert, Regina Schulze, Helene Kirchhoff, Ingrid Giuri, und Helga Warnecke, für 15 Jahre Maria Gravins, Ingeburg Götze, Heidemarie Hellmold, Ulrich Milas und Hannelore Olbrich, für 20 Jahre Elisabeth Rotte und Inge Jungbluth. Für langjährige Mitarbeit als Therapeut Peter Fritsch (10 Jahre) und Herbert Edert (15 Jahre) und im Vorstand Hartmut Römer (13 Jahre), Ulli Milas (10 Jahre) und Elisabeth Rotte (15 Jahre) Außerdem wurde Dr. Oswald Sander mit einer Urkunde für besondere Verdienste geehrt.