Patenkonzept soll bei der Integration helfen

Gut besucht. Die Ehrenamtsbörse zum Thema Flüchtlinge im Kirchenzentrum stieß auf großes Interesse. Dort hat Ludmilla Heilmann ein Patenkonzept vorgestellt, das bei der Integration von Flüchtlingen eine Schlüsselrolle einnehmen soll.

Für die Unterstützung von Flüchtlingen und Flüchtlingsfamilien werden Paten gesucht / Bürger können sich melden

Wenn Seesens Bürgermeister Erik Homann von der Flüchtlingskrise spricht, dann erwähnt er ohne Frage die erheblichen Herausforderungen, die mit der Bewältigung dieser Aufgabe verbunden sind, doch vielmehr betont er dabei immer wieder die vielfältigen Chancen, die sich aus seiner Sicht durch den Zuzug neuer Menschen für die Stadt Seesen ergeben können.
So war es beim Interkulturellen Fest vor rund drei Wochen, so war es im Gespräch mit dem „Beobachter“ in der vergangenen Woche, und so war es auch am Mittwochabend, als der Arbeitskreis Integrationstreff (AKIT) die erste Ehrenamtsbörse unter seiner Federführung im Kirchenzentrum veranstaltete.
Homann vertritt die Überzeugung, dass, wenn es uns gelingt die Flüchtlinge zu integrieren, die Stadt Seesen von den neuen Bürgern profitieren kann. Als Beispiel nennt er unter anderem den möglichen kulturellen Einfluss, der einer Gesellschaft gut tun könne.
Geleitet wurde die Ehrenamtsbörse, eine wirklich gut besuchte Veranstaltung, von Ludmilla Heilmann, Integrationsbeauftragte der Stadt Seesen. Sie stellte dem interessierten Publikum im Verlauf des Abends ein Patenkonzept vor, das zu einer verbesserten Vernetzung ehrenamtlicher Hilfe bei der Unterstützung von Flüchtlingen beitragen soll. Erdacht wurde das Konzept von einem Arbeitskreis, der sich Anfang des Jahres innerhalb des AKIT gebildet hatte.
Im Grundsatz sieht das Patenkonzept vor, dass sich Bürger der Stadt Seesen freiwillig melden können, und eine Patenschaft für einen Flüchtling oder eine Flüchtlingsfamilie übernehmen.
Den vollständigen Artikel können Sie in der gedruckten Ausgabe vom 16. Oktober lesen.

Wie kann ich Pate werden?
Um eine Patenschaft für einen Flüchtling respektive eine Flüchtlingsfamilie zu übernehmen, sollten interessierte Bürger zunächst unbedingt mit Ludmilla Heilmann, der Integrationsbeauftragten der Stadt Seesen, Kontakt aufnehmen. Ludmilla Heilmann ist entweder telefonisch unter (05381) 947423 und (0151) 5383832632 erreichbar oder via Email an ludmilla.heilmann@jfs-seesen.de. Auf der Internetseite der Stadt Seesen (www.seesen.de) steht zudem ein Fragebogen zum Download bereit. Dort können Bürger Angaben über ihre bevorzugten Hilfsangebote machen, und auch angeben, welche besonderen Fähigkeiten sie mitbringen. Dieser Fragebogen ist dann Ludmilla Heilmann zu übergeben, die Fragebögen können jedoch auch in der Bürgerinfo der Stadt abgegeben werden. Die weiteren Schritte werden dann individuell abgestimmt.