Podiumsdiskussion zur Landtagswahl 2013

Ver.di-Ortsverein plant für den 17. Oktober Debatte mit Kandidaten aus der Region

Die Landtagswahl Niedersachsen am 20. Januar 2013 wirft ihre Schatten voraus. Die Kandidatenkür innerhalb der Parteien unserer Region ist abgeschlossen. Nun geht es in die Runde mit der politischen Zielsetzung in Seesen. Der Ver.di-Ortsverein Seesen hat ein Podium geplant, ähnlich dem vor der Kommunal- und Bürgermeisterwahl am 11. September 2011, auf dem die Kandidatinnen und Kandidaten sich den Forderungen und Fragen der Wählerinnen und Wähler, aber auch den Vorstellungen der Gewerkschaft, stellen wollen. Bürgerinnen und Bürger, aber auch Gewerkschaftsmitglieder sind aufgerufen, wenn möglich schon im Vorfeld Themen, die von besonderem Interesse für sie sind, mitzuteilen. Der Vorsitzende Charly Gottschalk (eMail chaotee@t-online.de Telefon (05381) 5269 und (0171) 4903104) wird die Themen an den Moderator weitergeben. Dies dient einer themenzentrierten Moderation.
Die Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, 17. Oktober, um 18 Uhr im Bürgerhaus, Jacobsonstraße 1 in Seesen statt. Zugesagt haben die folgenden Landtagskandidatinnen und Kandidaten: Petra Emmerich-Kopatsch (SPD), Rudolf Götz (CDU), Jörg Gehrke (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Ohse (Die Linke), Matthias Lüttge (FDP). Die Moderation übernimmt, wie 2011, Sebastian Wertmüller, Geschäftsführer des ver.di Bezirk Region Süd Ost Niedersachsen. Zentrales Thema ist „Gerecht geht anders“ ver.di für einen Politikwechsel mit Forderungen an die Parteien in Niedersachsen 2013.

Viele Forderung von Ver.di an die Politik

Spezielle Forderungen sind unter Anderem: Ver.di setzt sich für Lohnsteigerungen, Erhöhung und Ausbau von Sozialleistungen und einen leistungsfähigen Staat ein. Die Stärkung der Binnennachfrage ist Grundlage für wirtschaftliches Wachstum, zusätzliche Investitionen im öffentlichen Bereich. Darunter sind zu verstehen: Energiewende, ökologischer Umbau, Kinderbetreuung und Bildung. Gute Arbeit, gute Pflege, Gesundheit und Kultur statt Lohndumping, prekären Arbeitsverhältnissen und Sozialabbau müssen Grundlage der Wirtschaftspolitik sein.
Dazu gehören auch Verteilungsgerechtigkeit und eine gerechte Steuer- und Finanzpolitik. Letztendlich werden auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Podium mit möglichst vorheriger Anmeldung von Themen zur Diskussion wertvolle Beiträge leisten.