Poststraße freigegeben

Ab sofort ist die Poststraße wieder für den Verkehr freigegeben. Die Verwaltung um Bürgermeister Erik Homann (Dritter von rechts), Ratsvertreter und am Bau beteiligte Ingeneure und Baufirmen gaben gestern um kurz nach 9 Uhr offiziell den Weg frei.

Zweiter Teil der Stadtsanierung ist abgeschlossen

Der zweite Teilabschnitt der Sanierung in der Poststraße ist abgeschlossen. Seit Donnerstag ist die neugestaltete Straße wieder befahrbar.

Damit haben sich die Abschlussarbeiten leicht verzögert, ursprünglich war geplant, die Straße bereits im November freizugeben. Dieser Termin konnte nicht ganz eingehalten werden.
Am Freitag dieser Woche machten sich Bürgermeister Erik Homann, die Fachbereichsleiter Uwe Zimmermann, Torsten Klein, Alexander Nickel sowie der Leiter der Bauverwaltung Andreas Froböse, die Ratsherren Rudolf Götz (CDU) und Norbert Stephan (SPD), Matthias Habekost vom Ingenieur-Büro Metzing und weitere am Ausbau beteiligte Personen einen Eindruck von den fertiggestellten Sanierungsmaßnahme im Rahmen der Stadtsanierung. Vor Ort war auch Bauleiter Markus Mumdey von der bauausführenden Firma Seerig aus Duderstadt, die die Baumaßnahmen in diesem Bereich durchgeführt hatte. Verwaltungsmitarbeiter, Ingereure und die Ratsherren zeigten sich mit dem neuen Bild, das die Poststraße seit Ende dieser Woche abgibt, mehr als zufrieden.
Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen während der Bauphase so gering wie möglich zu halten, war der Ausbau in mehrere Abschnitten unterteilt worden. Der Ausbau des ersten Teilstücks zwischen der Bahnhofstraße und der Jacobsonstraße war bereits im Sommer beendet. Auch viele Geschäftsleute dürften nun aufatmen. Die Baumaßnahme hat sie doch teils stark beeinrächtigt.
Nach der Sanierung ist vor der Sanierung. Als nächstes steht der Ausbau der Jacobsonstraße und der Marktstraße – dem Rückgrat der Stadt Seesen bevor. Die Stadt Seesen war bekanntlich im Jahr 2011 in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen worden. In diesem Programm werden innerhalb des Sanierungsgebiets öffentliche Maßnahmen, aber auch private Maßnahmen zu einem Drittel vom Bund und einem weiteren Drittel vom Land Niedersachsen gefördert, so dass die Stadt Seesen nur das verbleibende letzte Drittel der Kosten tragen muss.
Nach Möglichkeit soll mit der weiteren Sanierung im nächsten Frühjahr begonnen werden. Man wolle zügig arbeiten, aber gleichwohl müssen sich die Geschäftsbetreiber in dem Sanierungsgebiet auf Baustellenlärm und viele weitere unangenehme Begleiterscheinungen einstellen, hieß es am Rande des gestrigen Freigabe-Termins in der Poststraße.