Radverkehrskonzept präsentiert

Helga Prahlow (Planungsgemeinschaft Verkehr, PGV-Alrutz) überreichte das ausgearbeitete Radverkehrskonzept für die Stadt Seesen an Bürgermeister Erik Homann.

Diplom-Ingenieurin Helga Prahlow übergibt die Planungen auf dem Weg zu einer fahrradfeundlichen Kommune

Das Thema fahrradfreundliche Kommune Seesen wird die Bürgerinnen und Bürger der Stadt in den kommenden Jahren noch intensiv beschäftigen. In der vergangenen Woche stellte Diplom-Ingenieurin Heike Prahlow von der Planungsgemeinschaft Verkehr, PGV-Alrutz mit Sitz in Hannover das Radverkehrskonzept Seesen und die von der Stadt in Auftrag gegebenen Konzepte vor.
Dabei wurde zunächst eine Bestandsanalyse der Wege- und Siedlungsstrukturen vorgenommen. Das Blickfeld der Konzeptionierung gilt dabei primär der Erschließung der Innenstadt, dem Schülerverkehr und der Anbidung an den Europaradweg R1. Für zahlreiche Straßen, beispielsweise der Talstraße, der Bockenemer Straße, der Bismarckstraße, der Bornhäuser Straße und der Lautenthaler Straße wurden von Heike Prahlow vor rund 40 interessierten Zuhörern geplante Maßnahmen vorgestellt. Dazu gehören bauliche Maßnahmen, Beschilderungen oder Markierungsmaßnahmen auf den Straßen.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf geschätzte 1,57 Millionen Euro. Wie Prahlow betonte, habe Seesen gute Voraussetzungen für eine weitere Steigerung der Fahrradnutzung, nicht zuletzt, weil Seesen eine Kernstadt aufweise, die sich durch kurze Distanzen auszeichnet. Die Maßnahmen sollen laut Bürgermeister Erik Homann in den kommenden Jahren sukzessive eingeleitet werden.
Das komplette Radverkehrskonzept wurde der Stadt Seesen übergeben und wird auch auf der Internetseite der Stadt Seesen (www.seesen.de) veröffentlicht. Wie der Fachbereichsleiter für Ordnung, Uwe Zimmermann. ergänzte, können interessierte Bürger gern auch direkt im Rathaus das Radverkehrskonzept einsehen. Wünsche und Anregungen sind gern gesehen, schon während der Präsentation in der vergangenen Woche im Bürgerhaus wurde teils kontrovers über einige der geplanten Maßnahmen diskutiert.
Diese Diskussion bewertete Verwaltungschef Erik Homann als richtig und wichtig, denn allen voran die Radfahrer selbst sollten sich in die Diskussion einbringen. Denn für sie ist das Konzept und die Idee einer fahrradfreundlichen Stadt Seesen gedacht.