RapSpect-Video: AK sucht Unternehmen

Andreas Linkert erklärt Schülern und Senioren, was bei der Bedienung einer Kamera zu beachten ist

„Generation of Respect“ nimmt Arbeit auf: Musikvideo soll in Kürze produziert werden

Der Arbeitskreis Jung und Alt und der AWO-Ortsverein Seesen haben mit „Generation of Respect“ ein einzigartiges Generationen verbindendes Musik-Projekt in Seesen initiiert. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht eine Annäherung der Generationen, die auch einen gegenseitigen Lerneffekt bewirken soll.

Gemeinsam wollen zehn Schüler der Realschule Seesen mit fünf Senioren ein Musikvideo über Seesen produzieren (der „Beobachter“ berichtete bereits mehrfach). Vereine und Unternehmen werden dabei ebenfalls mit einbezogen. Andreas Linkert und sein RapSpect-Team begleiten das Projekt ein Jahr lang. Danach soll die Gruppe in der Lage sein, das Vorhaben selbstständig weiterzuführen.
Ziel dieses Projektes ist, im Sinne der Inklusion, die Zusammenarbeit von Senioren und Schülern, die gemeinsam im ersten Teil, ein Musikvideo über Seesen und seine Bürger erarbeiten, zu fördern. In der zweiten Hälfte des Projektes wird die Gruppe auf ihre Selbstständigkeit vorbereitet, indem sie weiter Musikvideos und Lieder eigenständig aufnehmen wird. Es soll zudem den Dialog und das Verständnis zwischen den verschiedenen Altersgruppen fördern.
Bei diesem Vorhaben werden durch das RapSpect-Team unter Leitung von Andreas Linkert verschiedene Fähigkeiten wie das Schreiben eines Drehbuches, Kamera- und Tontechnik vermittelt. Die Texte werden dabei von den Teilnehmern selbst geschrieben und richten sich nach deren Interessen und Erfahrungen. Der Videodreh soll an verschiedenen öffentlichen Plätzen, in Unternehmen und in Kooperation mit Vereinen stattfinden.
Das Projekt ist für 20 Teilnehmer ausgelegt, bestehend aus Schülern und Senioren. Im Zeitraum von einem Schuljahr werden zweimal pro Woche nachmittags Kurse durchgeführt. Zusätzlich wird es vier Wochenend-Seminare geben, die jeweils einem bestimmten Thema gewidmet werden. Dabei wird es auch prominente Unterstützung geben – der Tontechniker Andreas Bock von Sarah Conner ist von dieser Idee begeistert und hat sich bereit erklärt, den Teilnehmern sein Wissen weiterzugeben.
Nachhaltigkeit steht hierbei im Vordergrund. Die Teilnehmer werden so geschult, dass sie das Projekt anschließend selbstständig weiterführen können, ihr erworbenes Wissen an weitere Interessenten weitergeben und somit Seesener Vereine, Schulen für Videoaufnahmen zur Verfügung stehen.
Am Ende des Schuljahres soll das Ergebnis im Bürgersaal und an anderen Schulen präsentiert werden.
Der Arbeitskreis bietet den Seesener Unternehmen nun also die Möglichkeit, ihr Unternehmen in dem professionellen Video zu präsentieren. So lasse sich das Betriebsklima, das Verhältnis zwischen Azubis und langjährigen Mitarbeitern und auch die Identität mit der Stadt verdeutlichen.
Das Video wird anschließend auch auf Internetplattformen veröffentlicht und soll damit eine moderne und kostenfreie Art der Imagewerbung für den Betrieb darstellen. Des Weiteren steht allen Firmen das Video zur freien Verwendung zur Verfügung.
Zur Umsetzung werden jetzt Mitarbeiter unterschiedlicher Altersgruppen benötigt, die so tun, als würden sie den Sprechgesang für das Video vortragen. Der Song zum Video ist dann bereits fertig und der Text auf das Thema zugeschnitten. Produziert wird der Song mit der Schülerband der Realschule Seesen.
Die Aufnahmen zu dem geplanten Video sind für die Woche vom 23. bis 28. Januar in der Zeit von 8.30 bis 13 Uhr vorgesehen. Der Zeitaufwand am Drehtag beträgt zirka 60 Minuten. Weitergehende Informationen zum Projekt findet man unter www.jung-alt-seesen.de oder Videoclips anderer RapSpect-Projekte unter www.rap-spect.de.
Ansprechpartner sind Mandy Graul, die telefonisch unter der Rufnummer (05381) 9813210 zu erreichen ist, beziehungsweise Andreas Linkert unter (05381) 9814633.
Die Aktion wird vom Land Niedersachsen, vom Landkreis Goslar, von der Realschule Seesen, vom Lions-Club sowie von der Aktion Mensch gefördert.