Raum profitiert vom Beschleunigungsprogramm

Der sechsspurige Autobahnausbau zwischen Bockenem und Seesen wird in diesem Jahr in Angriff genommen.

Götz: „Fortsetzung des sechsstreifigen Ausbaus der A7 zwischen Seesen und Bockenem erfreulich!“

Durch den Haushaltsausschuss des Bundestages wurden zahlreiche Projekte aus dem Infrastrukturbeschleunigungsprogramm 2012/2013 beschlossen. Gerade der Norden profitiert von vielen Projekten. Insgesamt 67 Millionen Euro sind für den Bundesstraßenbau in Niedersachsen vorgesehen. „Besonders erfreulich ist die Fortsetzung des 6-streifigen Ausbaues der A 7 zwischen Bockenem und Seesen“, so der Landtagsabgeordnete Rudolf Götz gegenüber dem Seesener „Beobachter“.
Überproportional wurden Projekte in Niedersachsen berücksichtigt. „Ein Beweis, dass die Werbung der Niedersächsischen Landesregierung beim Bund für den Ausbau der Infrastruktur richtig und erfolgreich ist“, so Götz weiter.
Neben dem Abschnitt der A7 ist für Südniederachsen der Weiterbau der B 243 bei Barbis mit 13 Millionen Euro von großer Bedeutung.
Für den Abschnitt A7 von der Anschlussstelle Bockenem zur Anschlussstelle Seesen, rund 12,5 Kilometer, sind für 2012 drei Millionen Euro und für 2013 zehn Millionen Euro vorgesehen.
Damit kann 2012 mit dem Ausbau begonnen werden. In diesem Jahr soll mit der Vorbereitung der Baustrecke durch Abholzen und Rückschnitt begonnen werden. 2013 wird dann der Bau der Brücken beginnen. Insgesamt wird der Ausbau in diesem Bereich rund 77 Millionen erfordern. Mit Fertigstellung könnte man in drei bis vier Jahren, mithin 2015/2016, rechnen.
Vorteilhaft erwies sich, dass das Straßenbauamt Bad Gandersheim einen planungsreifen Autobahnbereich in der Schublade hatte, erklärte Götz. Es werde aber durch diese Ausbaubeschleunigung sehr viel Geld gespart. Hätte doch diese reparaturbedürftige Strecke einen Millionenaufwand ohne den sechsstreifigen Neubau erfordert.
Dies ist nun nicht mehr nötig. Götz: „Für die vielen Pendler aus dem Raum Seesen in Richtung Hannover oder Braunschweig endlich eine Perspektive!“ Ab 2016 kann man wieder frei fahren, ohne Baustellen und dann mit sechs Streifen. In Südniedersachsen fehlt dann noch die Strecke Seesen-Nörten-Hardenberg. Insgesamt 30 Kilometer. Hierfür sind die Planungen durch das StBA Bad Gandersheim auf dem Weg.