Reinerträge an FFw-Nachwuchs übergeben

Am Donnerstag erhielten die Vertreter der Kinder- und Jugendwehren die Schecks aus den Reinerträgen des Gewinnsparens in der Seesener Volksbank.

Flächendeckende Spenden für alle 104 Kinder- und Jugendfeuerwehren im Geschäftsgebiet der Volksbank eG

Zu der inzwischen traditionellen Reinertragsübergabe an die zehn Kinder- und Jugendfeuerwehren der Region Seesen und Gittelde hatten sich auch in diesem Jahr am vergangenen Donnerstag wieder prominente Gäste aus der Politik in der Seesener Volksbank eingefunden. Neben den ehemaligen Ministern Uwe Schünemann, Hartmut Möllring, Aygül Özkan und dem Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, war auch der Staatssekretär des Niedersächsischen Finanzministeriums, Frank Doods, in Vertretung für Finanzminister Schneider zu der Veranstaltung gekommen.

Von den in 2014 bereitgestellten Reinerträgen aus dem VR-Gewinnsparen entfielen 20.800 Euro an die 104 Kinder- und Jugendwehren aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank eG in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Einbeck, Langelsheim und Seesen.
„Es zeigt die Verbundenheit zu den Feuerwehren und der ehrenamtlichen Arbeit in der Region. Wir werten es auch als Anerkennung zu unserer Arbeit in unserem Geschäftsgebiet“, sagte Wolfgang Keunecke, Vorstandsmitglied der Seesener Volksbank. Keunecke begrüßte auch den stellvertretenden Landrat Horst Brennecke, den Landrat Reiner Wegner, die Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt, Bürgermeister Erik Homann sowie die Ortsbürgermeister von Ildehausen, Münchehof, Rhüden, Engelade und Gittelde. Bei den Feuerwehren waren der stellvertretende Stadtbrandmeister Andreas Hoppstock sowie Mitglieder der regionalen Kinder- und Jugendfeuerwehren zur Übergabe gekommen. Auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Rüdiger Berkhan, und die beiden Aufsichtsräte Dr. Elmar Böhm und Christian Geries wurden von Wolfgang Keunecke herzlich willkommen geheißen.
„Wir freuen uns, dass wir den Kinder- und Jugendwehren auch in diesem Jahr wieder die Spenden aus den Reinerträgen übergeben und damit die Arbeit der Feuerwehren fördern können“, betonte Wolfgang Keunecke. „Wir treten für die Förderung der Wehren ein, da die Feuerwehren viele ehrenamtliche Stunden im Laufe eines Jahres für das Allgemeinwohl leisten und rund um die Uhr einsatzbereit sind, was für viele Bürger eine Selbstverständlichkeit ist“. Viele Veranstaltungen seien ohne die Unterstützung und den ehrenamtlichen Einsatz der örtlichen Feuerwehren nicht möglich.
Auch nach der Fusion mit der ehemaligen Volksbank Einbeck im vergangenen Jahr hält die Seesener Volksbank laut Keunecke an dieser Förderung fest und wird auch weiterhin aus den Reinerträgen Geld spenden. Neben diesen Kinder- und Jugendfeuerwehren hat die Volksbank eG noch weitere 307 Vereine, Institutionen und Gruppierungen mit Spenden bedacht. Dadurch konnten insgesamt 411 Projekte gefördert werden. „Da die Kommunen oft nicht mehr die finanzielle Unterstützung gewähren können, die sie jahrelang zur Verfügung gestellt haben, ist es umso wichtiger, dass wir die regionalen Vereine, Schulen, Kindergärten und eben auch die Feuerwehren immer wieder finanziell bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützen“, sagte Keunecke.
Die ausgeschütteten Reinerträge für die zehn Kinder- und Jugendwehren in Seesen, Herrhausen, Bornhausen, Rhüden, Münchehof, Ildehausen, Kirchberg und Gittelde über insgesamt 2000 Euro sollen für die Anschaffung von Lehr- und Ausbildungsmaterial, einheitliche Bekleidung, Feldbetten, Zelte und vieles mehr eingesetzt werden. „Durch unsere Förderung werden auch die Jugendwehren erreicht, die nicht ständig im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen“, so Keunecke. Er wies darauf hin, dass es eine wichtige Säule in der Geschäftsphilosophie der Volksbank sei. „Dass wir jedes Jahr die Reinerträge für unsere regionalen Vereine und Institutionen zur Verfügung haben, ist nicht zuletzt unseren Mitgliedern und Kunden zu verdanken“, so Keunecke. Das Gewinnsparen erfreue sich schon seit Jahrzehnten an großer Beliebtheit bei den Kunden, die mittlerweile mehr als 41.500 Gewinnsparlose unterhalten. Ein Los kostet fünf Euro. Je ein Euro pro Los wird für die monatliche Verlosung verwendet. Neben vielen Sachpreisen sind auch Geldgewinne bis zu 25.000 Euro möglich. Keunecke ist sich sicher: „Vom Gewinnsparen und den daraus resultierenden Reinertägen profitieren alle.“ Aus der genossenschaftlichen Stiftung konnten im vergangenen Jahr auch weitere Projekte wie beispielsweise die Gandersheimer Dommusiken, die Weltbühne Heckenbeck oder das Steinway-Konzert gefördert werden.
Bürgermeister Erik Homann und der Staatssekretär des Niedersächsischen Finanzministeriums, Frank Doods, lobten in ihren Reden den unermüdlichen Einsatz der Wehren und sprachen ihnen ihren Respekt aus. „Es ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich, dass sich Menschen neben Beruf, Schule und Familie noch für ein solches Ehrenamt engagieren“, so Erik Homann.