Riesiges Interesse an Flüchtlingssituation

Bürgermeister Erik Homann stand den Seesenern am Dienstagabend im Bürgerhaus Rede und Antwort. Neben dem Bürgermeister waren an diesem Abend vom Landkreis Goslar Frank-Michael Kruckow, Leiter der Ausländerbehörde, und Ellen Ristau, Beauftragte für Migration sowie Ordnungsamtschef Uwe Zimmermann und die Integrationsbeauftragte Ludmila Heilmann von der Stadt Seesen und Polizeihauptkommissar Lothar Niemann vom PK Seesen vor Ort.

Informationsveranstaltung im Bürgerhaus: Viele Seesener bekamen keinen Platz / Homann liefert Fakten

Das Interesse war riesengroß: als am Dienstagabend kurz vor 19 Uhr die Seesener Bürger an der Infoveranstaltung zur aktuellen Flüchtlingssituation teilnehmen wollten, drohte der große Saal des Bürgerhauses aus allen Nähten zu platzen. Grund für die Polizei, keine weiteren Personen mehr ins rappelvolle Bürgerhaus hineinzulassen. Viele enttäuschte Bürger trollten sich. Bürgermeister Erik Homann verkündete deshalb anfangs auch sofort, dass es aufgrund des großen Interesses der Seesener Bevölkerung eine weitere Infoveranstaltung zur Flüchtlingssituation geben werde.
Es waren aber auch einige ungebetene Gäste gekommen. Wie die Polizei auf Nachfrage des Seesener „Beobachter“ bestätigte, waren rund ein Dutzend Mitglieder des Bündnisses „Goslar wehrt sich“ gekommen, um der Veranstaltung beizuwohnen. Die Stadt Seesen machte hier von ihrem Hausrecht Gebrauch und verwies die Bündnis-Mitglieder des Raumes.
Neben dem Bürgermeister waren an diesem Abend vom Landkreis Goslar Frank-Michael Kruckow, Leiter der Ausländerbehörde, und Ellen Ristau, Beauftragte für Migration sowie Ordnungsamtschef Uwe Zimmermann und die Integrationsbeauftragte Ludmila Heilmann von der Stadt Seesen und Polizeihauptkommissar Lothar Niemann vor Ort.

Homann erläuterte dann während der Infoveranstaltung zunächst das allgemeine Verfahren, wie Flüchtlinge letztendlich überhaupt nach Seesen kommen. Außerdem klärte er auf, wo und wieviele Flüchtlinge in Seesen untergebracht sind. Außerdem gab es Infos zur Frage, ob das ehemalige Stadtkrankenhaus als Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende genutzt werden kann. Den vollständigen Bericht lesen Sie morgen früh in der gedruckten Ausgabe des Seesener Beobachter.