Rollstuhl-Basketball: Projekt geht weiter

Im Praxisteil konnten die angehenden Physiotherapeuten Rollstuhl-Basketball ausprobieren. bo

Behinderten-Sportverband Niedersachsen bildet angehende Physiotherapeuten aus

Wie bereits in den vergangenen Jahren hat der Behinderten-Sportverband Niedersachsen mit Schülern der Physiotherapieschule in Seesen ein Rollstuhl-Basketball-Projekt durchgeführt.

Die Idee dahinter ist, die Nachwuchsarbeit im Bereich Rollstuhl-Basketball in ganz Niedersachsen zu fördern und weiter auszubauen. Kontakt aufgenommen hatte der Verband daher schon vor drei Jahren mit der Schule für Physiotherapie in Seesen.
Hier weckte der Behindertenverband aus Hannover das Interesse der Schulleiterin Andrea Birkner und so wurde eine Kooperation fix gemacht. Geleitet wurde der Kursus einmal mehr von Eike Gößling vom Behindertensportverband Niedersachsen.
Physiotherapeuten stehen in ihrem Beruf im engen Kontakt zu Verletzten. Aus Sicht des Verbandes können sie daher eine sehr wichtige Rolle bei der Initial-Sozialisierung zum Behindertensport für Menschen mit einer Beeinträchtigung spielen. Sie können Menschen mit einer Behinderung den Weg zum Sport aufzeigen und werden somit zu „Sport-Sozialisierungs-Agenten“.
Ziel ist es, in Kooperationen mit niedersächsischen Physiotherapieschulen den Auszubildenden eine der beliebtesten Rollstuhlsportarten näher zu bringen und in die Ausbildung zu integrieren. Ein weiterführendes Ziel des Projekts ist es, die Teilnehmer für Sport für Menschen mit einer Behinderung zu sensibilisieren.
Konkret umfasste das Projekt in Seesen einen Theorieteil, in dem den angehenden Physiotherapeuten Behindertensport allgemein und Rollstuhl-Basketball im Speziellen vorgestellt wurden, sowie einen Praxisteil in der Grundschule an der Jahnstraße, bei dem die Auszubildenden in den Sport Rollstuhl-Basketball und seine Eigenheiten direkt ausprobieren und erfahren konnten.