Roswitha-Gymnasium und Lebenshilfe festigen Kooperation

Der pädagogische Leiter der Kurparkschule, Tim Simon, Katrin Meyer, Vorstand der Lebenshilfe, und der Schulleiter des Gymnasiums Bad Gandersheims, Hans-Joachim Baade, unterzeichneten im Beisein der Schüler den Kooperationsvertrag.

Landkreis Northeim schließt mit der Kurparkschule Nutzungsvereinbarung ab

Die Kurparkschule der Lebenshilfe in Seesen ist eine staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte, in der geistig behinderte Kinder nach dem Curriculum der Schulbehörde des Landes Niedersachsens unterrichtet werden.

Bereits vor fünf Jahren begann die Kooperation mit dem Roswitha-Gymnasium im benachbarten Bad Gandersheim. Zunächst erhielten behinderte und nicht behinderte Schüler gemeinsam Sportunterricht. Mittlerweile hat die Kooperationsklasse einen eigenen Klassenraum im Gymnasium und es findet gemeinsamer Unterricht in den Fächern Biologie, Kunst, Sport sowie Sachunterricht statt. Alle Themen werden im Anschluss für die Schüler der Kurparkschule in leichter Sprache aufgearbeitet.
Der Schulleiter des Gymnasiums, Hans-Joachim Baade, hat die Kooperation von Anfang an unterstützt: „Durch die Gestaltung der gemeinsamen Unterrichts- und Pausensituationen lernen alle Schüler einen wertschätzenden Umgang miteinander. Die Kooperation ist eine Bereicherung für unser Schulleben. Aus diesem Grunde habe ich die Kurparkschule dabei unterstützt, mit dem Landkreis eine Nutzungsvereinbarung für den Klassenraum abzuschließen.“
Der Mietvertrag über die Räumlichkeiten im Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim wurde jetzt unterzeichnet. Dazu waren Katrin Meyer, Vorstand der Lebenshilfe, sowie der pädagogische Leiter der Kurparkschule, Tim Simon, und Direktor Baade in der Kooperationsklasse zusammengekommen. Die Landrätin, Frau Astrid Klinkert-Kittel, konnte aus Termingründen nicht persönlich zur Unterzeichnung erscheinen, gleichwohl wünscht sie der Kooperation weiterhin viel Erfolg.
„Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit dem Kollegium des Gymnasiums und über die Unterstützung des Landkreises. Nun können wir eine Hauswirtschaftsküche in den Klassenraum einbauen und mit unseren Schülern einfache hauswirtschaftliche Aufgaben des täglichen Lebens üben“, freuen sich Katrin Meyer und Tim Simon.