Rotary-Förderpreis geht an Philip Willke

Philip Willke aus Hahausen erhielt am Donnerstag den Rotary-Förderpreis. Mit dem jungen Physiker freuen sich Freundin Eileen Lehmann sowie die Eltern Christine und Rolf Willke.

Junger Physiker aus Hahausen erhält die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung

Philip Willke aus Hahausen hat am Donnerstagabend im Bürgerhaus Seesen den mit 3000 Euro dotierten Förderpreis 2014 der Stiftung Rotary Goslar aus den Händen von Ludwig Himstedt von der Stiftung Rotary Goslar und Peter Wätjen, Präsident des Rotary-Clubs Goslar Nordharz, entgegengenommen.

Seit 1998 fördert der Rotary Club Goslar Nordharz jährlich einen jungen Menschen aus dem Landkreis Goslar im Alter bis 35 Jahren.
Erstmals fand die Verleihung im Bürgerhaus in Seesen statt. Hier begrüßte der Präsident des Rotary-Clubs, Peter Wätjen, zahlreiche Rotaryer und insbesondere den Preisträger samt Familie. Zu den Laudatoren gehörten neben Bürgermeister Erik Homann und Oberstudiendirektor Stefan Bungert auch Dr. Martin Wenderoth von der Georg-August-Universität Göttingen. Hier hat Philip Willke Physik studiert und hier schreibt er gerade an seiner Doktorarbeit.
Dr. Wenderoth umriss kurz das Projekt, an dem Philip Willke forscht. Der junge Wissenschaftler ist nämlich auf einem ganz besondern Gebiet tätig. Er erforscht Graphen, eine Modifikation des Kohlenstoffs mit zweidimensionaler Struktur. Graphen gilt als Material der Zukunft. Es ist durchsichtig, biegsam, leitfähig und reißfest. In früheren Forschungen beziehungsweise im Rahmen seiner Masterarbeit untersuchte Willke die Leitfähigkeit dieses spannenden Materials.
Weitere Einzelheiten musste der Wissenschaftler den Zuhörern aus einem einfachen Grund ersparen: wohl kaum jemand hätte dem Thema folgen können. Dr. Wenderoth bezeichnete stattdessen Philip Wilke als einen hochintelligenten Menschen, der es liebt, sich mit physikalischen Fragen und Problemen zu beschäftigen. Willke, schloss im Jahr 2007 am Jacobson-Gymnasium Seesen das Abitur mit der Traumnote 1,0 ab. Mehr über die Verleihung des Förderpreises und den Preisträger folgt in einer der nächsten Ausgaben des Seeesener „Beobachter“.