Round-Table-Gespräch bei Heinz

Inhalte des Treffens sollen vorerst vertraulich behandelt werden

Eine Woche nach Bekanntwerden, dass das Werk Seesen der H. J. Heinz GmbH zum 31. Mai dieses Jahres schließen wird, hat nun das von Bürgermeister Erik Homann angekündigte „Round-Table“-Gespräch im Werk Seesen stattgefunden.

Teilnehmer des runden Tisches waren neben Heinz-Werkleiter Sven Suhling unter anderem der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD), der Betriebsratsvorsitzende Rüdiger Starke, Landrat Thomas Brych (SPD), der Wirtschaftsförderer des Landkreises Goslar, Dr. Jörg Aßmann, der Wirtschaftsförderer der Stadt Seesen, Thorsten Scheerer, und Matthias Wunderling-Weilbier, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung Braunschweig.
Das Gespräch fand am späten Dienstagnachmittag in den Räumlichkeiten des Heinz-Werkes unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, so dass im Anschluss auch nur sehr wenige Informationen nach außen drangen. Mit Hinweis auf die absolute Vertraulichkeit der Gespräche erklärte Bürgermeister Erik Homann auf Anfrage des Seesener „Beobachter“, dass der Inhalt des Treffens zudem nicht an die Presse weitergegeben werden dürfe. An diese Regelung wolle er sich mit Rücksicht auf das Besprochene auch halten.
Dass die Stadt Seesen und auch der Landkreis Goslar weiterhin ihre volle politische Unterstützung geben wollten, um eine eventuelle Schließung noch zu verhindern beziehungsweise nach andereren Möglichkeiten für die rund 190 von Arbeitslosigkeit betroffenen Mitarbeiter zu suchen, unterstrich der Verwaltungschef indes noch einmal. Wobei der Handlungsspielraum der Stadt und des Landkreises allenfalls als marginal bezeichnet werden kann. „Wir werden uns weiterhin einsetzen und dabei alle Möglichkeiten ausschöpfen“, sagte Homann. Was hinter verschlossenen Türen besprochen wurde, bleibt also rein spekulativ.