Rudolf Götz (CDU) „Politik und Kultur haben sich viel zu sagen“

Rudolf Götz. (Foto: bo)

Auftaktveranstaltung „Kultur – Tradition, Innovation und Identität in Niedersachsen“

Seesen / Hannover (bo). „Kultur und Politik haben sich viel zu sagen!“ Das sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Rudolf Götz aus Seesen anlässlich der Auftaktveranstaltung der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion zu ihrem diesjährigen Schwerpunktthema „Kultur – Tradition, Innovation und Identität in Niedersachsen“, in der Wandelhalle des Landtags. Vor über 300 Gästen – unter ihnen Niedersachsens Kulturministerin Prof. Johanna Wanka und zahlreiche Multiplikatoren der Kulturszene – sprach der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur, Kulturstaatsminister Bernd Neumann, über die Aufgabe von Kulturpolitik, Rahmenbedingungen für die unterschiedlichsten Facetten von Kunst und Kultur zu schaffen und zu verbessern. Ebenso verwies er auf die Orientierungsfunktion von Kultur für die Gesellschaft und ihr Innovationspotential. „Kunst ist nicht das Sahnehäubchen, sondern die Hefe im Teig“, so Neumann.
CDU-Fraktionsvorsitzender Björn Thümler wies auf die abwechslungsreiche Kulturlandschaft Niedersachsens hin: Sprache, Musik und Museen machten aus Niedersachsen ein „kulturell sehr reiches Land“.
Rudolf Götz: „Die Veranstaltung hat nochmals deutlich gemacht, dass das Verhältnis von Politik und Kultur weit über einen finanziellen Aspekt hinaus reicht. Kultur ist für Politik auch ein Gradmesser gesellschaftlicher Entwicklungen. Kultur schafft auch Identität.“ Aus diesem Grund wolle die CDU-Fraktion im Rahmen ihres Schwerpunktthemas intensiv mit Menschen, die sich für Kunst und Kultur engagieren, ins Gespräch kommen. „Wir haben zu diesem Zweck zahlreiche Veranstaltungen in ganz Niedersachsen geplant. Im August werde ich mich zudem an einem Tag mit Vertretern der Kunst und der Kulturszene aus meinem Wahlkreis treffen und mit ihnen diskutieren“, erklärte Götz. Die CDU-Landtagsfraktion wolle ihr Schwerpunktthema „Kultur“ außerdem mit parlamentarischen Initiativen begleiten, so der Abgeordnete.