Rudolf Steinmann gewinnt den Jubiläumswanderpokal

Albert Gründler überreicht den Wanderpokal an Rudolf Stein (Foto: Sander)

Traditioneller Preisskat des MTV Seesen / Rolf Perbandt und Hartmut Flügge auf den Plätzen

Einen „reizenden Abend“ verlebten die Mitglieder des MTV Seesen, die trotz des widrigen Wetters den Weg in ihr Vereinsheim „MTV-Treff“ auf der Harzkampfbahn nicht gescheut hatten. Denn mit Blick auf den Veranstaltungsreigen fällt dort mit dem Preisskat immer der Startschuss für das neue Vereinsjahr beim größten Seesener Breitensportverein. So auch am Dienstagabend wieder – und das auch nicht anders im Jahr 2012, in dem der MTV Seesen bekanntlich Großes vorhat und das Ereignis seines 150-jährigen Bestehens mit einem attrakiven Jubiläumsprogramm feiern wird.
Die Auftaktveranstaltung „Preisskat“, vor Jahrzehnten einst eingeführt vom „MTV-Urgestein“ Albert Gründler, hat inzwischen schon traditionellen Charakter im Verein und wird immer unmittelbar zum Beginn eines neuen Jahres im MTV-Treff auf der Harzkampfbahn ausgetragen. Zur Teilnahme an diesem Skat­abend sind selbstverständlich auch alle weiblichen Vereinsmitglieder herzlich eingeladen, denn, wie man weiß, ist das Skatspiel ja schon lange keine rein männliche Domäne mehr.
Auch wenn dieser Vereinspreisskat inzwischen schon so viele Jahre „auf dem Buckel“ hat, ist seine Anziehungskraft dennoch ungebrochen. So lautete an diesem Abend auch bis in die Nacht hinein wieder an allen Tischen das Motto: „18, 20 – nur nicht passen“ – und es wurde gereizt „auf Teufel komm raus“ – und das nicht nur von den Männern. Denn Hannelore Perbandt hatte ihren Ehemann Rolf auch in diesem Jahr wieder begleitet und hielt mit ihrer Teilnahme die Frauenquote in dieser Domäne aufrecht. Mit dem Ergebnis von 284 Punkten lag sie allerdings nur auf einem Platz im Mittelfeld.
Den ersten Platz konnte in diesem Jahr mit 969 Punkten Rudolf Steinmann für sich verbuchen. Er hatte sich beim Vorjahresturnier zwar noch mit dem zweiten Platz begnügen müssen, doch als Belohnung stand ihm jetzt nicht nur der beste Sachpreis zu, sondern ihm wurde auch als sichtbares Zeichen für seinen Sieg der MTV-Preisskat-Wanderpokal von Albert Gründler überreicht.
Es folgten Rolf Perbandt mit 919 Punkten auf dem zweiten und Hartmut Flügge mit 823 Punkten auf dem dritten Platz. Auf den weiteren Plätzen lagen: Heinrich Petereit (685), Reinhold Hoherz (614), Eckhard Pfeil (562), Armin Neske (523) und Hans Schüttler (511). Sie, und auch der Spieler mit der geringsten Punkteausbeute (er lag mit 48 in den „Miesen“), gingen an diesem Abend nicht mit leeren Händen nach Hause.