„Satan & Deibel“ rocken das Crew-Haus

Da gab’s was auf die Ohren: „Satan & Deibel“ lieferten bei der Chain Crew 13 eine tolle Show ab.

„Blant“ und „Starvin Millionaire“ heizen gut vor

Am vergangenen Freitag und damit punktgenau am Valentinstag, hatten die Biker von der „Chain Crew 13“ zum Konzert der etwas härteren Art nach Seesen geladen. „Blant“, „Starvin Millionaire“ sowie Hauptact „Satan & Deibel“ spielten „In der Dehne 1a“ auf und rissen die Besucher mit harten Gitarrenriffs, treibenden Bässen und einer großen Portion Spaß mit.

„Blant“ aus Goslar eröffneten den Abend im vollen Crew-Haus mit Hard-Rock, der mit Elementen der Punkmusik verstärkt wurde. Die Newcomer präsentierten sich spielstark und wussten zu überzeugen. „Starvin Millionaire“ um ihren Frontmann Kolja Feix, spielten als zweite Band an diesem Abend. Wenn in der Anfangszeit der Bandhistorie die Songstrukturen eher einfacher Art waren, so wirken die Arrangements nun wesentlich komplexer und pointierter. „Starvin Millionaire“ entwickelt sich durchaus in eine angenehme Crossover-Richtung und bildet erfolgreich viel aus dem gängigen Rock-Spektrum ab.
„Rock mich wie ein Wirbelsturm“, „Heiliger Taucher“ und auch „Eine ganze Menge Rosie“ wurden anschließend spielstark von „Satan & Deibel“ den Besuchern in das Gehör gerockt. Solide Cover der englischsprachigen Rock- und Metal-Klassiker wurden auf deutsch dargeboten. Optisch dem Jahr 1984 entsprungen, persiflieren sie gekonnt die Hard-Rockszene der 80er und führen den Flip zwischen deutschen Liedtexten und englischen Ansagen mit einem Augenzwinkern erfolgreich durch. Schnelle Gitarrensoli, Taktsicherheit und das Spiel mit den Klischees der Szenerie und der Selbstironie der ganzen Rockszene machen „Satan & Deibel“ aus. Sie überreichten den Besuchern einen „bunten Strauß an Melodien“, der dankend angenommen wurde.
Fazit: Ein überaus gelungenes Rockkonzert mit einem hohen Spaßfaktor!