Schauergeschichten mit viel Humor gewürzt

Ein Jahr ohne die „Stillen Hunde“ in Seesen ist mittlerweile kaum mehr denkbar. Am vergangenen Wochenende begeisterten Christoph Huber und Stefan Dehler ihr Publikum erneut.

„Stille Hunde“ haben das Seesener Publikum wieder einmal fest im Griff

Ein Jahr ohne die „Stillen Hunde“ in Seesen ist mittlerweile kaum mehr denkbar. Erneut gastierte das Duo jetzt mit einer szenischen Lesung in der Stadtbücherei Seesen.

In diesem Jahr präsentierten die beiden Göttinger Schauspieler Christoph Huber und Stefan Dehler unter dem Motto „Mord als schöne Kunst betrachtet“ zwei Erzählungen von Edgar Allan Poe.
Schon im Treppenhaus des Bürgerhauses wurden die 150 Besucher mit entsprechender Deko auf das erste Stück „Hopp Frosch“ eingestimmt, das einen feuchtfröhlichen Maskenball mit unerwartetem Ende zum Thema hat.

Erst „Hopp Frosch“, dann „Das Fass Ammotillado“

Die beiden Akteure begannen ihre Lesung in den Räumen der Bücherei, um dann mit dem Publikum in den Bürgersaal zu wechseln. Dort wurde das Stück „Hopp Frosch“ auf einem in der Mitte des Saales aufgebauten Podest gelesen und szenisch dargestellt. Dabei kam der Humor nicht zu kurz, denn die beiden verstanden es wie immer, die Zuschauer mit Requisiten und Gags bei Laune zu halten. In der Pause erwartete die Gäste ein kleiner Snack in der Bücherei, bevor es dann mit dem Stück „Das Fass Ammotillado“ im Bürgerhaussaal weiterging. Gespannt folgten die Besucher der Geschichte um Fortunato, der bei lebendigem Leib von seinem Feind im Kellergewölbe eingemauert wird. Um 23 Uhr endete ein unterhaltsamer, gelungener Theaterabend.